IAAA – Eselwandern in der Eifel

Esel in der Eifel
Esel in der Eifel

Jedes Jahr unternimmt unser Spanien- Alpen-Deutschland Team einen Ausflug in die Natur oder nahe Umgebung. Ob in den vergangenen Jahren beim Stand-Up-Paddling am Fühlinger See oder Nudelkochkurs. Ein gemeinsames Erlebnis stärkt den Teamgeist, fördert ungeahnte Talente und birgt eine Menge Spaß und Freude unter Kolleginnen. So machten wir uns dieses Mal auf in die Eifel, genauer ins beschauliche Bongard.

Käthe freut sich
Käthe freut sich
Beim Striegeln kommt man sich näher.
Beim Striegeln kommt man sich näher.

 

 

 

 

 

 

 

Voller Vorfreude erreichten wir den kleinen Hof. Die Besitzerin und Ihr Sohn erwarteten uns bereits und führten uns direkt zur Koppel. Und da warteten Sie bereits auf uns: Jupp und Theo, Käthe und Trude, der stürmische Ali und der kleinste, das Eselfohlen Theo Junior.

Schnell haben wir uns entschieden, mit wem wir auf Wanderschaft gehen wollen. Der verschmuste Jupp und die kleine Käthe haben es uns sofort angetan. Oder unsere BIO-Möhren denen 🙂

Auch der Nchwuchs ist begeisterter Eselfan!
Auch der Nachwuchs ist begeisterter Eselfan!

Also führten wir die beiden von der Koppel in den Innenhof. Beim Striegeln und Hufe säubern hatten wir dann die Gelegenheit, uns gegenseitig besser kennen zu lernen und auf „Fellfühlung“ zu gehen. Bevor es dann endgültig mit dem Eselwandern losgehen sollte, wurden wir noch auf unser „Eselwissen“ geprüft. Seit wie vielen Jahren der Esel schon der Menschheit als Nutztier dient?, welche Eigenschaften das Fell des Esels aufweist? und vor allem wie viele Zuchtarten es überhaupt noch vom Esel gibt?. Nach bestandenem „Eselführerschein“ durften wir dann endlich los. Flugs die Wanderschuhe geschnürt und auf in die Hügel der Eifel. Unser Weg führte uns über breite Wald- und Feldwege zur Wallfahrtskapelle „Heyer-Kapelle“, weiter zu einer Eifeler Besonderheit, dem „Bodenbacher Drees“, und wieder zurück zum Hof.

Beim Eselwandern kommt es nicht auf das Ziel oder die landschaftlichen Besonderheiten an, sondern vor allem auf das Gespür des Miteinanders. Die Esel schaffen eine völlig neue Atmosphäre um den Bewegungsablauf des Wanderns. Allein Ihre Anwesenheit und Ausstrahlung lässt einen relaxen, lächeln und den Alltag vergessen. Vor allem, wenn es Käthe mal wieder in den Wegrand zu einem saftigen Grasbüschel zieht und man mitgerissen wird. Oder wenn Jupp seinen Eilschritt einlegt um zur nächsten Wegbiegung zu kommen. Erstaunlich ist aber auch, wie achtsam die Esel miteinander umgehen und auch auf uns „Mitwanderer“ Rücksicht nehmen. Jupp, an sich schon größer und schneller, blickt sich immer wieder um und achtet darauf, dass Käthe nicht zu weit abfällt. Wenn doch, bleibt er stehen, und lässt sich auch nicht einen Zentimeter vorwärts treiben, bis Käthe aufgeholt hat und wieder in seiner Nähe ist.

Für uns alle, die wir zwar schon gewandert sind, aber noch nie in tierischer Begleitung, war dies eine völlig neue Erfahrung. Restlos gelungen und mit starkem Wiederholungsbedürfnis! 🙂

12.07.2014 009

Zum Abschluss des Tages kehrten wir noch in ein charmantes Bauerncafé ein, wo es frisch gebackene Kuchen wie von der Großmutter gab. Dazu ein frisch aufgeschäumter Milchkaffee und der Teamausflug war perfekt!

Für alle, die beim Lesen Lust bekommen haben, dies selbst einmal auszuprobieren, Jupp und Käthe freuen sich bestimmt.

Und wer doch lieber die landschaftlichen Eigenarten der Eifel mit einer Gruppe erleben möchte, dem sei unsere Gruppenreise: Die Vulkaneifel – Berge, Burgen und Basalt empfohlen.

Bis bald,

eure Nicole

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