Türkei, Georgien & Armenien Mai/Juni 2015

Agia Sofia Istanbul
Agia Sofia Istanbul

Ein Tag Stopover in Istanbul wurde genutzt, um in der Stadtmitte herumzustöbern. Das Hotel Tayhan erlaubte dies per Fuß, aber auch mit Hilfe der Straßenbahn ist dies problemlos möglich.

 

Müssiggang in Istanbul
Müssiggang in Istanbul

Am nächsten Tag gings weiter in den fernen Osten der Türkei, nach Van. Dort nahm auch die Reiseleiterin Ayelita die Gruppe in Empfang und die eigentliche Reise in den unbekannten Osten der Türkei sowie die Kaukasusregion konnte beginnen.

Van-See
Van-See

 

Hochzehit in Van
Hochzeit in Van

Am Rande der Festung von Van kamen wir an einem Vergnügungspark vorbei, der – vermutlich nicht nur an diesem Sonntagabend – als Rahmen für Hochzeitsgesellschaften genutzt wird.

Tags darauf ging die Reise weiter nach Dogubayazit, nahe dem Ararat. Vom Hotel aus hatten wir direkte Sicht auf den König der Berge in dieser Region. Es wurden einige Gigabyte auf Speicherchips gebrannt…

 

Ararat vom Hotel aus
Ararat vom Hotel aus
Ararat
Großer und kleiner Ararat

Das Bild hätte schon vor Tausenden Jahren entstanden sein können. Es verschweigt die Straße an den iranischen Grenzübergang, die mit kilometerlangem LKW-Stau verstopft ist. Nach der Wanderung hatten wir noch so viel Power, dass spontan ein Volkstanz begonnen wurde.

Tanz am Ararat
Tanz am Ararat

 

Picknick am Ararat
Picknick am Ararat

Danach schmeckte das Picknick umso vorzüglicher!

 

Isak Pasa Palast bei Dogubayazit
Isak Pasa Palast bei Dogubayazit

Vom Isak Pasa Palast, hoch über Dogubayazit gelegen, wanderten wir ein Stück in die Berge, wobei wir allerdings von dem hier im Hintergrund aufziehenden Gewitter überrascht wurden und uns anschließend im Bus „trocken legen“ mussten. Dann führte uns die Reise weiter nach Kars, das vorübergehend zur Sowjetunion gehörte.

 

Kars
Kars

In der weiteren Umgebung von Kars, unmittelbar an der derzeit nicht passierbaren Grenze zu Armenien, hoch über einer Schlucht, befindet sich die verlassene ehemalige armenische Metropole Ani.

 

Ani Befestigung
Ani Befestigung

Es sind noch einige mittelalterliche Kirchenruinen zu sehen.

Ani
Ani

Tags darauf ging es über die Berge hinunter nach Georgien, wo die kurzen Kleider ausgepackt werden konnten. Auf dem Weg in die Thermalstadt Borjomi besuchten wir die Höhlensiedlung Vardzia.

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Borjomi hat etwas von Belle epoque vergleichbar mit Bad Ems oder Karlsbad; auch unser Hotel hinterließ diesen Eindruck!

Hotel Borjomi Palace
Hotel Borjomi Palace

Auf der Weiterfahrt in den hohen Kaukasus machten wir in Gori, der Geburtsstadt Stalins, Halt.

Gori: Stalinmuseum
Gori: Stalinmuseum

Mitten im Kaukasus angelangt wanderten wir zur Wallfahrtskirche Tsminda Sameba hoch. Es war Sonntag, so dass dort großer Betrieb herrschte.

Tsminda Sameba über Stepanazminda
Tsminda Sameba über Stepanazminda

Beim Abstieg gerieten wir wieder in ein Gewitter; in den gegenüber liegenden Berghang schlugen Blitze ein! Bald darauf aber hatten sich die schweren Gewitterwolken verzogen und öffneten den Vorhang für die großartige Kaukasus-Kulisse.

Kasbeg
Kasbeg

Auf dem Weg nach Tiflis liegt kurz von dem Ziel das Städtchen Mzcheta, das als Rothenburg Georgiens durchgehen könnte. Die Kathedrale gilt als religiöses Zentrum und war deswegen ebenfalls gut besucht.

Kathedrale Mzcheta
Kathedrale Mzcheta

In der Altstadt von Tiflis machten wir uns es gemütlich…

Tiflis Altstadt
Tiflis Altstadt

In Armenien angekommen machten wir Bekanntschaft mit zahlreichen Klöstern, die mit Steinkreuzen ausgeschmückt sind. Die Steinmetzkunst wird auch heute – allerdings nur von wenigen Menschen – ausgeübt.

Steinmetz beim Herstellen armenischer Steinkreuze
Steinmetz beim Herstellen armenischer Steinkreuze

 

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So sieht ein historisches Steinkreuz im Kloster Hagpat aus.

 

Kloster Geghart
Kloster Geghart

Das malerisch zwischen Bergen gelegene Kloster Geghart. In der Nähe hat sich ein Bach seinen Weg in die Berge gesägt und dabei Basaltsäulen freigelegt.

 

Basaltsäulen in Kluft von Azat
Basaltsäulen in Kluft von Azat

Auf dem Weg sahen wir nochmals den Ararat wie eine Wolke über den heißen Ebenen Armeniens schweben.

Ararat (armenische Seite)
Ararat (armenische Seite)

Die eindrucksvolle Reise endete in Yerevan

 

Yerevan
Yerevan

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