3408 Laos und Kambodscha… Schätze des Mekong 05.11- 22.11.12

Endlich geht’s los. Das 1. Mal Asien und dann gleich nach Laos und Kambodscha.

Den ganzen Sommer habe ich schon darauf gewartet mir den Traum von Angkor erfüllen zu können.

Wir nehmen die Nachmittagsmaschine von Frankfurt über Bangkok nach Luang Prabang. Von tropischer Hitze werden wir begrüßt, aber leider auch nur von der Hälfte unseres Gepäcks. Aber was solls, es ist ja schließlich Urlaub.

Nach einem kurzen Transfer ins Hotel und einem 1. Rundgang lassen wir uns über den bunten Nachtmarkt treiben und von der laotischen Küche beeindrucken.

In Luang Prabang
In Luang Prabang

 

 

 

 

 

 

 

 

Früh starten wir zur „Kilo-Wat-Tour“. Unzählige unterschiedliche Wats und den Königspalast von Luang Prabang schauen wir uns an, bevor wir dann am Nachmittag die Boote besteigen und Flussaufwärts zu den Höhlen von Pak Ou fahren.

 

Blick vom Phou Si
Blick vom Phou Si

 

Am frühen Abend erklimmen wir den Hügel Phou Si und erleben einen wunderschönen

Sonnenuntergang mit Blick über die umliegende Region. Die „leisen“ Zikaden begleiten dieses Schauspiel.

 

 

 

 

 

Obwohl heute unser freier Tag ist zieht es uns schon vor Sonnenaufgang auf die Straßen um den morgendliche Bittgang der Mönche und das rege Treiben auf dem Morgenmarkt zu erleben. Wir entscheiden uns am Nachmittag für einen Ausflug zu einem Elefantencamp nahe Pak Ou. Wir sind begeistert, diesen Riesen einmal so nahe kommen zu können und dann auch noch auf ihnen durch den Dschungel zu reiten.

Den Abend lassen wir bei einem Essen am Mekong und einer entspannenden Massage

(1 Stunde/4 Euro) ausklingen.

Eine lange, kurvige Fahrt bringt uns durch die Berge weiter nach Süden.

Völlig erschöpft, aber beeindruckt von der Natur kommen wir am frühen Abend in Vang Viang an. Wir beziehen unsere Zimmer mit Panoramablick und sind gespannt auf die nächsten Tage.

In den frühen Morgenstunden brechen wir zu unserer 1. Wanderung auf. Zunächst fahren wir aber mit zwei Traktor -Transportern zu der Phou Kam Höhle. Der Aufstieg ist anstrengend, aber anschließend werden wir mit einem kühlen Bad in der Blauen Lagune belohnt. In der Mittagssonne machen wir uns dann wieder auf unseren 7 km langen Rückmarsch zum Hotel und durchqueren ein trockenes Flussbett und Reisfelder. Die anschließende Bootstour lässt das Gefühl aufkommen, hier noch ein wenig verweilen zu können.

 

Ausblick von der Elephant Crossing Lodge
Ausblick von der Elephant Crossing Lodge

 

 

 

 

 

 

 

 

Vientiane, die Hauptstadt von Laos erwartet uns.

Wir entdecken auf einer Stadtrundfahrt die Hightlights- Wat Sisaket, Ho Pha Keo und natürlich auch das Nationalheiligtum That Luong.

Mit Lao Airlines fliegen wir 1 Stunde nach Pakse. Frische, klare Luft weht uns um die Nase, während wir durch Kaffeeplantagen des Bolaven-Plateaus zum Wasserfall Tad Yeaung laufen. Anschließend besuchen wir Katou Dörfer in der Region Salavan. Die Begegnung mit Einheimischen lässt uns nicht mehr so schnell los.

 

Wasserfall Tad Yeaung
Wasserfall Tad Yeaung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Voller Vorfreude geht es heute mit dem Boot auf dem Mekong Richtung Süden zum Wat Phou (UNESCO-Weltkulturerbe im Prä-Angkor Stil). Nach dem Besuch der beeindruckenden Tempelanlage machen wir ein entspanntes Frucht-Picknick. Wir probieren Longane, Sapote, Mango und Warzenannone. Eine gelungene Erfrischung.

Am Abend setzten wir per Fähre nach Done Khong über.

Nach einem tollen Frühstück mit Mekong Ausblick machen wir eine zweistündige Bootstour und besuchen die Inseln Done Khone und Don Det. Hier gibt es keine Autos und das Leben läuft ein bisschen ruhiger. Kein Wunder das Don Det auch das Backpacker-Paradies ist.

Zurück mit der Fähre über den Mekong zu den Phapeng-Wasserfällen, dem größten Katarakt des Mekong, der gleichzeitig die nahe Grenze zu Kambodscha markiert.

In Veukham geht es nach einer kurzen Pass- und Visumskontrolle inklusive Fiebermessen endlich über die Grenze. Die Luft steht, doch wir freuen uns auf das Nachbarland.

In Krampi haben wir am späten Nachmittag noch das Glück in ausgewaschenen Strudellöchern die seltenen Irrawaddy-bzw. Mekong Delfine zu sehen, bevor wir weiter nach Kratie fahren. Wir setzen wieder über den Fluss und erreichen noch bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang die Insel Koh Trong. Pferdekutschen bringen uns zum Homestay. Ein tolles Erlebnis zusammen mit Einheimischen in Ihren Häusern schlafen zu dürfen, auch wenn es auf dem Boden ist.

Es hat letzte Nacht heftig geregnet. Somit endete unser morgendlicher Spaziergang etwas früher und wir fahren zurück ans Festland. Wir durchqueren so manche Dörfer und Märkte, bevor wir die Hauptstadt Kambodschas erreichen – Phnom Penh. Von unserem Hotel ist die Stadt gut zu Fuß oder mit dem Tuk Tuk zu erkunden.

 

Archäologisches Nationalmuseum Phnom Penh
Archäologisches Nationalmuseum Phnom Penh

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren los zu der Stadtbesichtigung. Durch den Tod des Ex-Königs Sihanouk sind wir zunächst leider nur Zaungäste am Königspalast, aber die schöne Silberpagode lässt sich von uns bestaunen.

Im Anschluss besuchen wir nach dem roten Archäologischen Museum noch das Rote Khmer Foltergefängnis Tuol Sleng. Die neu erworbenen bedrückenden Informationen über die Vergangenheit Kambodschas lassen sich nur schwer verarbeiten.

Die Reise neigt sich langsam dem Ende, aber wir sind gespannt auf den Mythos Angkor. Was wird uns erwarten? Wir fahren nach Siem Reap, dem Eingangstor für Angkor. Ein kurzer Rundgang und treiben auf dem bunten Nachmarkt vermittelt uns einen ersten guten Eindruck.

Angkor total!! Sehr frühe Abfahrt, da kann das Frühstück auch mal kleiner ausfallen. Nach einem kurzen Fotostopp zur Registrierung geht es mit unserem Kleinbus rein ins Gelände. Natürlich sind wir auch um diese frühe Zeit nicht mehr die einzigen.

Bekannte Tempel wie Ta Prohm, Angkor Thom und Angkor Wat ziehen uns sofort in den Bann. Wie war es möglich vor so langer Zeit so beeindruckende Gebäude zu erschaffen und zu verzieren?

Am vorletzten Tag fahren wir ca. eine Stunde zum Banteay Srei, bewundern die filigranen Arbeiten, bevor es auf eine anstrengende Dschungelwanderung geht. Dafür werden wir aber noch mit einem wunderschönem Abendlicht am Bayon und Angkor Wat belohnt. Die Kameras und wir freuen uns.

 

Angkor Wat
Angkor Wat

 

Der letzte Tag ist zur freien Verfügung. Wenn man aber schon einmal mal hier ist und einen 3 Tages-Pass für Angkor hat, sollte man diesen auch nutzen. Auf eigene Faust heißt es somit noch mal mit Tuk Tuks rein ins Gelände und einfach genießen.

Abends Rückflug über Bangkok nach Frankfurt.

Diese Reise bietet eine tolle Mischung aus schöner und abwechslungsreicher Landschaft, Kultur und Angkor pur. Gern würde ich in einigen Jahren wieder kommen um zu sehen, wie sich diese beiden Länder im Laufe der Zeit entwickeln.

Eure Lena Schnabel

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