4 Tipps für Wanderanfänger

Bald ist es endlich soweit: Deine erste Wanderreise steht vor der Tür. Schluss mit Faulenzen am Pool und überfüllten All-Inclusive Hotels. Dein Outdoor-Geist ist geweckt und du willst endlich richtig Urlaub machen. Zugegeben – ein bisschen aufgeregt bist du allerdings schon. Was erwartet dich eigentlich? Bist du richtig vorbereitet für deinen ersten Aktivurlaub? Hier folgen unsere 4 Tipps für Wanderanfänger…

Wandern kann jeder! Soviel zur Theorie. Doch wie sieht die richtige Vorbereitung wirklich aus? Kann ich als Couch-Potato überhaupt mithalten? Sich vor der ersten Aktivreise auf die bevorstehende Aufgabe vorzubereiten, ist kein falscher Gedanke. Einige kleine Kniffe braucht es nämlich schon, um den ersten Wanderurlaub richtig genießen zu können.

1. Wanderroutine aufbauen

Die richtige Vorbereitung für deine Wanderreise

Tu dir selbst einen Gefallen und verdirb dir nicht den Spaß. Nichts ist demotivierender, als wenn du am Ende deiner Kräfte deine Wanderfreunde nur noch weit in der Ferne an ihren neonfarbenden Outdoor-Jacken erkennen kannst. Für ausgedehnte Wandertouren brauchst du erstmal eine gewisse Grundkondition. Am besten baust du diese auf, wenn du das Wandern in deinen Alltag integrierst. Wie wäre es mit einer wöchentlichen Sonntagswanderung oder einer 2-3 stündigen Feierabendrunde am Freitagabend? Je regelmäßiger du deinen Körper auf anstehende Belastungen vorbereitest, desto besser. Gehe langsam und wähle vorerst eine Tour, die deinem aktuellen Trainingsstand entspricht. Ich bin mir sicher, dass es in deiner Umgebung mehr Wanderrouten gibt, als du denkst.

2. Wandern in der Gruppe

Wandern mit Gleichgesinnten macht Spaß

Alleine zu wandern, hat einige Vorteile. Man kann in seinem ganz eigenen Tempo laufen und die Natur ganz individuell genießen. Allerdings sollte man den Sicherheitsaspekt nicht außer Acht lassen. Wer alleine wandert, ist auf sich allein gestellt, wenn es heißt den richtigen Weg zu finden oder Gefahren zu umgehen. Das Wandern in der Gruppe hilft dir als Wanderanfänger dich zu orientieren. Solltest du in Ausnahmefällen in eine brenzlige Situation kommen oder sollte dir tatsächlich etwas zustoßen, können dich deine Weggefährten sofort unterstützen. Außerdem fühlen sich schöne Momente oft viel besser an, wenn man sie mit Gleichgesinnten teilen kann.

3. Wanderstöcke nicht vergessen

Sicher mit dem Wanderstock

Bei Anfängern und Profis sind Wanderstöcke gleichermaßen beliebt. Sie bieten neben der Entlastung von Gelenken bei An- und Abstiegen auch ein tolles Hilfsmittel, um die Sicherheit beim Wandern zu erhöhen. In schwierigem Gelände kann ein richtig eingesetzter Wanderstock eine praktische Unterstützung deines Gleichgewichtssinns darstellen. Außerdem minimieren Wanderstöcke an deiner Seite die Abrutschgefahr im gerölligen oder feuchten Gelände. Wenn du dich dafür entscheidest, mit Stöcken zu wandern, solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Arme immer einen 90°-Winkel bilden. So können deine Wanderstöcke dir in jedem Gelände eine praktische Hilfe sein.  

4. Wähle den richtigen Proviant

Reichhaltiges Wanderpicknick

Beim Wandern verbrennt dein Körper Energie. Um diese für folgende Etappen wieder aufzufüllen, solltest du den geeigneten Proviant dabei haben. Nicht überall ist es möglich am Wegesrand einzukehren. Je mehr es einen in die unberührte Natur zieht, desto einsamer wandert man unter Umständen. Das nächste Restaurant kann da schonmal mehr als eine Tagesetappe entfernt liegen. Ein wichtiger Aspekt des richtigen Proviants ist es besonders leicht zu sein. Handliche Snacks wie Müsliriegel, Nüsse oder die klassische Butterstulle eignen sich ideal als Wegzehrung. Für die nötige Portion Energie kann man auch mal auf einen Proteinriegel zurückgreifen. Unsere Bloggerin Jenni erklärt hier in ihrem Blogbeitrag wie man energiereiche Müsliriegel für unterwegs ganz einfach selber machen kann. Wer eine sportliche Trekking-Tour über mehrere Tage in Aussicht hat, kann sich auf unserer Website die nötigen Tipps für die Mehrtagesverpflegung holen.

Neben diesen 4 Tipps gibt es natürlich noch viele andere, praktische Dinge, die man als Wanderanfänger wissen sollte. Die beste Übung ist es deshalb, sich mit verschiedenen Wanderern auszutauschen. Jede Route braucht zur Bewältigung ganz individuelle Tricks und Kniffe und von jeder Erfahrung wirst du später profitieren können. Welche Tipps habt ihr noch auf Lager? Lasst uns an euren Erfahrungen teilhaben.

Eure Marei

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