Wanderwoche auf Madeira

Meine Rückkehr aus Madeira liegt nun über eine Woche zurück, und ich erinnere mich noch gern an die erlebnisreiche und schöne Reise.

Gut fangen wir von vorne an:

Vom 14.01 – 21.01.10 nahm ich an der Internetsonderreise 6409I „Ursprüngliches Madeira“ teil.

Der Flug brachte fünf Teilnehmer und mich nonstop von Düsseldorf nach Funchal, und schon die Landung auf Funchal war ein echtes Erlebnis. Wir im Flugzeug mittig, rechts neben uns Madeiras Berge und links der Atlantik. Das hatten wir geschafft;-). Unser Reiseleiter Manuel erwartete uns am Ausgang des Flughafens und brachte uns zum Bus.

Auf der einstündigen Fahrt zu unserem Hotel Quinta Alegre durch zahlreiche Tunnel konnten wir schon einige erste Blicke auf die Schönheit Madeiras werfen.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, stand uns der Nachmittag zur freien Verfügung. Über den restlichen Tag verteilt kamen die anderen Teilnehmer an, und am Abend trafen wir uns alle zum gemeinsamen Abendessen; Es gab den, für die Insel bekannten, Degenfisch mit Banane. Sehr, sehr lecker.

Den nächsten Tag begannen wir mit einem leckeren und reichhaltigen Frühstück, und danach stellte uns Manuel den Programmablauf für die nächsten Tage vor.

Die Reise beinhaltet insgesamt 4 Wanderungen und zwei „freie“ Tage.

Die unterschiedlichsten Wegbeschaffenheiten entlang der Lavadas (Bewässerungssysteme) sorgen für

willkommene Abwechslung und jeder einzelne Wanderweg besticht durch individuelle Highlights, wie beispielsweise

traumhafte Blicke auf die Küste, Eukalyptuswälder, wo wir durch den Duft verzaubert werden oder zahlreiche bunte Blumen am Wegesrand.

Der erste freie Tag wurde von uns Teilnehmern unterschiedlich gestaltet.

Ein Teil unserer Gruppe mietete sich einen Mietwagen um die bisher noch uns unbekannten Orten der Insel kennen zu lernen. Ein Teil fuhr mit dem Boot aufs Meer hinaus um Wale zu beobachten, übrigens hat man auf Madeira das ganze Jahr die Möglichkeit Wale zu entdecken. Die anderen Gruppenmitglieder ließen sich bei einer Massage in der Quinta Alegre verwöhnen.

Am zweiten freien Tag (und leider auch schon unser letzter Tag), beschlossen wir, mit unserem Reiseleiter Manuel nach Funchal zu fahren.

Zuerst besichtigten wir die Wallfahrtskirche Monte, wo der letzte österreichische Kaiser begraben liegt. Im Anschluss daran hatten wir die Möglichkeit, eine einmalige Korbschlittenfahrt zu unternehmen. Natürlich besuchten wir auch noch den Botanischen Garten, einfach nur schön, und hatten dann Zeit für eigene Erkundungen. Als wir uns am Nachmittag wieder trafen, besichtigten wir noch die

älteste Wein-Kompanie Madeiras und fuhren dann voller neuer Eindrücke zurück zum Hotel.

Wir verabschiedeten uns schweren Herzens von Manuel, der schon am nächsten Tag eine neue Gruppe empfangen durfte, und ließen unseren letzten Abend gemütlich am Kamin ausklingen. Am Morgen klingelte für uns „Düsseldorfer“ schon früh der Wecker, und es ging zurück ins kalte und weiße Deutschland.

Viele Grüße

Lena Bohndorf

Kommentare

  1. Habe die gleiche Reise vor einigen Jahren gemacht und es ist unten wirklich phantastisch. Würde gerne noch einmal hinfliegen, aber es gibt noch so viele andere schöne Orte zu entdecken.

  2. Ich wollte schon immer mal zum wandern nach Madiera!! Obwohl ich 1 Woche gaanz schön wenig finde, ist es besser al nix — und klingt ja auch toll. Wie sieht es aber jetzt dort aus ????? Ist es nicht ein komisches Gefühl, wenn man das jetzt so sieht und kurze Zeit vorher dort war?! Machen wir mit unseren Urlaubswünschen tatsächlich so viel kaputt???

  3. Wir stehen im ständigen Kontakt zu unseren Leistungsträgern vor Ort, und zum Glück hat sich die Situation wieder entspannt, die Schäden sind beseitigt, und unsere Programme können wie geplant durchgeführt werden. Für mich persönlich ist es kein komisches Gefühl ( wir sollten uns einfach darüber bewußt werden, dass die Natur mächtiger ist als wir), und ich würde jederzeit wieder (auch jetzt) dorthin reisen, denn gerade nach solchen Katastrophen sind die Menschen auf den Fremdenverkehr angewiesen.
    Bezüglich der Länge unserer Reisen ist es so, dass die meisten Programme zwischen 10 und 14 Tagen konzipiert sind und dass wir mit dieser Sonderreise den Menschen, die nicht soviel Zeit und Urlaub haben, auch die Gelegenheit geben, die Schönheiten Madeiras kennen zu lernen.

  4. Hallo! Das hört sich wirklich alles total schön an! Wo fährst du denn sonst so hin zum Wandern? Mir Scheint du kennst dich in der Hinsicht ganz gut aus, oder? Seit einigen Jahren habe ich nämlich auch die Leidenschaft am Wandern entdeckt, aber bisher sind wir immer nur in die gleiche Gegend in Südtirol gefahren, immer so in der Gegend um Meran ( http://www.trauttmansdorff.it ) Es ist auch wirklich total schön dort, aber ich will auch mal wo anders hin, weil es dann doch irgendwie immer das gleiche ist^^…ich werde meinem Mann Madeira mal vorschlagen für den nächsten Trip! Danke dafür, LG Nora!

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