5 Gründe, warum die walisische Küste eine der schönsten ist

In diesem Sommer war es für mich möglich, das erste Mal nach Großbritannien zu reisen. Meine Wahl fiel auf Wales, da das Land viel unbekannter ist als England oder Schottland. Die Wikinger Reise 5317 – „Traumpfade im Küstenparadies – der Pembrokeshire Coast Path“ war genau die richtige, um die Küste von Wales zu erkunden. Es gab sehr viel zu sehen und ich bin begeistert von der rauen Küste zurückgekehrt.

In meinem Blogartikel nenne ich euch 5 Gründe, warum die walisische Küste eine der schönsten ist.

Blumen am Pembrokeshire Coast Path an der Walisischen Küste
Blumen am Pembrokeshire Coast Path

1. Versteckte Buchten

Immer wieder hatten wir auf den Wanderungen traumhafte Ausblicke auf kleine Buchten mit schönem Sandstrand oder steinigen natürlichen Felsstufen, die zum Meer hinabliefen. Manche dieser kleinen Geheimnisse waren nur vom Wasser erreichbar und andere wiederum verschwanden bei Flut vollkommen. Teilweise waren die Strände ein beliebtes Ziel von Badegästen, die meisten hatten jedoch nur vereinzelte Strandbesucher. Diese einsamen Oasen der Ruhe lockten zum Verweilen und wenn es nur für eine kurze Pause war, in der wir unsere Füße im frischen Meerwasser abkühlen konnten.

Versteckte Bucht an der Walisischen Küste
Versteckte Bucht
Einsamer Badestrand
Einsamer Badestrand

2. Spektakuläre Tierbeobachtungen

An einer Stelle läuft der Küstenpfad für eine lange Zeit parallel zu Ramsey Island, die nur einen knappen Kilometer vor der walisischen Küste liegt. In diesem Kanal zwischen Insel und Küste ist eine starke Strömung, die viele Fische anlockt. Mit den Fischen kamen auch die Delfine und die Basstölpel, auf der Suche nach guter Nahrung. Immer wieder tauchte eine Rückenflosse aus dem Meer auf und auch die Tölpel stürzten sich kopfüber ins Wasser, nur um kurze Zeit später wieder in den Himmel aufzusteigen. Wenn nun noch eine Robbe vorbei schwamm und die schwer zu beobachtende, rot-schnabelige Steindohle vorbeiflog, war der Tag einfach nur spektakulär.

Vorbei schwimmende Robbe
Vorbei schwimmende Robbe
Rotschnabelige Steindohle
Rotschnabelige Steindohle

3. Raue Felsklippen

Graues Gestein, hoch ragende Klippen und kleine Felsentürme, die aus dem Wasser ragen! Von oben auf unserem Küstenpfad stehend, erblickte man die weißschäumenden Wellen, die sich an den Klippen brechen. An den steilabfallenden Felsen sah man kleine Pflanzen, die sich mit aller Kraft an den Stein klammerten. An vielen Stellen war die Küste Heimat von vielen kleinen Pflanzen und Blumen, die der rauen Umgebung etwas Warmes gibt. Zudem konnten wir einige Menschen beobachten, die an den Klippen kletterten oder von dort ins Wasser sprangen.

Raue Klippen
Raue Klippen
Brandung am felsigen Ufer der Walisischen Küste
Brandung am felsigen Ufer

4. Fantastische Ausblicke

Ich kann nicht sagen, in welchem Moment es den schönsten Blick gab, da wir zu 90% entlang der Küste, mit vielen tollen Ausblicken, gewandert sind. So konnte man bei klarer Sicht kilometerweit entfernte Inseln erspähen, den strahlend blauen Himmel genießen und die gelegentlich vorbeikommenden Schiffe beobachten. Immer wieder war es wichtig, sich einmal umzudrehen. Denn kein Felsen gleicht dem anderen und auch die Sicht auf denselben Felsen aus einem anderen Blickwinkel ist wieder ein neuer Eindruck. Und damit man Wales auch walisisch gesehen hat, muss ein auch Tag bei Regen und Nebel dabei sein. Die Felsklippen ragten aus dem Nebel heraus in ihren fantasieanregensten Formen.

Entfernte Inseln
Entfernte Inseln
Ausblick von den Felsen
Ausblick von den Felsen

5. Einsame Küstenpfade

Die Reise beinhaltete 5 Wanderungen und bei jeder waren wir die meiste Zeit alleine unterwegs. Man begegnete zwar in Strandnähe und bei den gelegentlichen Abschnitten, die dichter zu einer Straße oder Parkplatz verliefen, einige Leute, aber nur in den seltensten Fällen wurde man überholt oder musste langsame Wanderer überholen. Auch entgegenkommende Wanderer waren eher eine Seltenheit. Wir haben die kleinen, teils verwachsenen Pfade an der Walisischen Küste also ganz für uns alleine. Und auch das Auseinanderziehen der Gruppe war kein Problem, da man sich auf den Trampelpfaden nicht verlaufen konnte. So konnte ich auch Abschnitte für mich alleine gehen und mich ganz auf die Geräusche der Natur einlassen.

Traumpfad an der Küste
Verwilderter Pfad entlang der walisischen Küste
Verwilderter Pfad

Mein Fazit

Eine Reise, bei der alle Wanderungen an der Küste entlang gehen, mag manche im ersten Moment nicht überzeugen. Die walisische Küste hat jedoch sehr viel zu bieten und ist auf jeden Fall eine Reise wert. Bei jeder Tour gab es etwas Neues zu entdecken und keine Etappe gleicht der anderen. Besonders zu empfehlen ist der Pembrokeshire Coast Path.

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