6131R „Barcelona by Bike“ vom 01.10.-04.10.11

„Barcelona – da wollte ich schon immer mal hin

by Bike – da kann man bestimmt viel mehr von der Stadt sehen“

das waren meine ersten Gedanken als ich von der Fahrradstädtereise „Barcelona by Bike“ hörte. Nachdem ich mir einen Fahrradhelm gekauft hatte (in Spanien besteht Helmpflicht), konnte die Reise starten. Wir Gäste aus Düsseldorf mussten früh aufstehen, da der Abflug bereits um 06:00 h morgens erfolgte. Dafür wurden wir in Barcelona mit einem schönen Sonnenaufgang entschädigt.

 

Unser Reiseleiter Ramon Pereira nahm uns am Flughafen in Empfang. Vor dem Taxi-Transfer zum Hotel erfolgte eine kurze Besprechung über den Tagesablauf, der durch die unterschiedlichen Ankunftszeiten der einzelnen Gäste individuell gestaltet werden konnte. Da Ramon in Barcelona lebt, konnte er uns wertvolle Tipps geben, wie wir den Tag gestalten können. So besichtigten wir die berühmte römisch-katholische Basilika Sagrada Familia (liegt nur ca. 15 Min. zu Fuß vom Hotel entfernt). Der Bau, der von Antoni Gaudí im neukatalanischen Stil entworfenen Kirche ist bis heute unvollendet. Er wurde 1882 begonnen und soll nach jüngsten Prognosen 2026 abgeschlossen sein.

Das Hotel Sant Pau liegt in der nordöstlichen Innenstadt. Die Zimmer sind mit Bad/WC, Föhn, SAT-TV, Telefon und Klimaanlage ausgestattet. Das Abendessen fand immer in unterschiedlichen Restaurants statt. Es bestand immer aus 3 Gängen und man hatte stets die Wahlmöglichkeit pro Gang.

Unsere erste Radtour startete auf dem höchsten Berg der Stadt, dem Tibidabo. Bereits der Transfer dorthin per Taxi und historischer Straßenbahn gab uns einen ersten Einblick über die Vielfältigkeit der Stadt zwischen Berg und Meer. Zunächst

radelten wir hoch über der Stadt entlang der Carretera de les Aigues. Es wurde mehrmals gestoppt, damit wir den wunderbaren Panoramablick über Barcelona genießen konnten. Dazu erklärte Ramon uns die Geschichte der Stadt und der einzelnen Bauwerke. Besonders der Zwist zwischen Katalonien und Spanien bzw. der Nationalstolz der Katalonen weckte unser Interesse, da man eins sofort in Barcelona merkt: die Nationalflagge und Sprache Kataloniens stehen immer „an erster Stelle“. Steht man zum Beispiel vor einem öffentlichen Gebäude, erfolgen die Erklärungen immer zuerst in Katalan, dann in Spanisch und dann in Englisch. Nach

der Abfahrt in die Stadt folgte eine kleine Mittagspause, bevor wir gestärkt die klassischen Highlights wie das gothische Viertel, die Kathedrale und dieRamblas erkundeten. Auch dort konnte man zu meinem grossen Erstaunen gut Fahrrad fahren, und nicht, was ich insgeheim erwartet hatte: Fahrrad schieben durch die Innenstadt. Die Tour endete an den Stränden in der Nähe des Port Olimpic. Manche Gäste nutzen die Gelegenheit und wagten den Sprung ins kühle Nass – was aber bei ca. 24

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