Aktiv im Norden Sardiniens – Radelfans aufgepasst!

Sonne, kristallklares blaues Meer, Fahrrad fahren, abschalten, kulinarische Köstlichkeiten, Italien!

All das waren Argumente, die mich bewegt haben die Radreise „Beinahe karibisch – Sardiniens bezaubernder Norden“ mitzumachen. Ich freute mich auf eine wundervolle Reise, bei der ich aktiv die Insel kennenlernen und erkunden würde.

Jeder der sich ab und zu einmal nach ein bisschen mehr nach Sonne, Strand und Meer sehnt, ist in Italien genau richtig. Wer dazu noch ein wenig karibisches Flair genießen möchte, aber keine Lust auf lange Flugstunden hat, sollte unbedingt einmal nach Sardinien reisen. Als ich mich für die Reise „Beinahe karibisch – Sardiniens bezaubernder Norden“ entschied, war mir nach einer kurzen, sonnigen Auszeit. Dabei war eines ganz wichtig: Keine Lust auf Strandurlaub! Also rauf aufs Fahrrad und Sardiniens Norden erkunden! Hier folgen die spannendsten Touren meiner Reise…

Radtour entlang der Costa Smeralda

Unsere erste Radtour führte uns entlang der Costa Smeralda. Wir haben hier einen traumhaften Blick auf die smaragdgrüne Küste. Gelegentlich halten wir an kleinen Buchten und Aussichtspunkten für kurze Foto- und Verschnaufpausen. Ein besonderes Highlight ist der Stopp an einer traumhaften Bucht mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser. Wir haben dort Zeit zum Baden und genießen das von unserem Reiseleiter Frank Teubner organisierte Picknick mit kulinarischen Spezialitäten Sardiniens. Auf dem Rückweg haben wir noch Zeit uns den beeindruckenden, mehrere Millionen Jahre alten Bärenfelsen anzuschauen.

Costa Smeralda
Costa Smeralda
Strand an der Costa Smeralda
Strand an der Costa Smeralda
Picknick an der Costa Smeralda
Picknick an der Costa Smeralda
Insel-Radtouren

Unsere nächsten Radtouren bringen uns vor die Küste Sardiniens. Mit der Fähre gelangen wir auf die Insel La Maddalena, auf der uns eine 41 km lange Tour erwartet. Es geht mit einem langen Anstieg zu einer Wetterstation am höchsten Punkt der Insel. Was rauf geht, geht auch wieder runter: die Abfahrt ist eine lange Panoramastraße mit traumhaftem Ausblick auf das tiefblaue Meer. Auf unserem Weg entdecken wir eine Schildkröte. Frank erklärt uns, dass es sich hierbei um eine Breitrandschildkröte handelt. Weiter geht es über eine Brücke zur Insel Caprera. In einem idyllischen Kieferwäldchen machen wir Rast, bevor wir unsere Tour zu einem beinahe karibischen Traumstrand fortsetzten. Strahlweißer Sand und kristallklares, türkisfarbenes Wasser laden uns hier zum Baden ein. Nach einer frischen Abkühlung treten wir unseren Rückweg an. Zurück am Hafen haben wir noch Zeit in der Altstadt zu bummeln und ein Eis zu genießen, bevor uns die Fähre wieder nach Palau bringt.

La Maddalena
La Maddalena
Schildkröte auf La Maddalena
Schildkröte auf La Maddalena
Strand auf Caprera
Strand auf Caprera
Wandertag am Capo di Testa

Am vierten Tag lassen wir die Räder ruhen und machen uns zu Fuß auf den Weg für eine kleine Wanderung am Capo di Testa. Wir erkunden die beeindruckende Granitwelt des Valle di Luna, welches mit Sicherheit ein Highlight dieser Reise ist. Hier sieht und spürt man die Kreativität und Magie der Natur, welche diesen Ort geformt hat.

Granitwelt Capo di Testa
Granitwelt Capo di Testa
Granitwelt Capo di Testa
Granitwelt Capo di Testa
Granitwelt Capo di Testa
Granitwelt Capo di Testa
Radfahren und Kultur

Unsere dritte Radtour führt uns nach vielen Steigungen und Abfahrten zu der hübsche Küstenstadt Castelsardo.

Abends besuchen wir die niedliche Altstadt und die Festung von Castelsardo, welche in der Abendbeleuchtung besonders idyllisch erscheint und von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den gesamten Ort haben. Hier haben wir Zeit für einen abendlichen Spaziergang durch die Altstadt.

Radeln und Wandern zur Neptun Grotte

Die vierte Radtour führt uns an einem herrlichen Strand vorbei weiter Richtung Nordwesten. Wir radeln weit hinauf zum Capo Caccia. Zu Fuß steigen wir die Treppen entlang der weißen Kalksteinfelsen hinab zur Neptun Grotte, eine beeindruckende Tropfsteinhöhle. Unser Weg führt uns einige Kilometer weiter nach Alghero, deren Altstadt mit ihrem spanischem Einfluss punkten kann.

Picknick auf dem Weg nach Alghero
Picknick auf dem Weg nach Alghero
Die Königsetappe

An unserem letzten Radtag erwartet uns die anstrengendste aller Touren. Nach einer kleinen Altstadtrundfahrt mit dem Fahrrad verlassen wir Alghero und radeln entlang der unendlichen und steilen Küste Richtung Bosa, unserem Ziel. Diese Tour ist mit fast 900 Höhenmetern eine Herausforderung für alle, die wir jedoch meistern.

In Bosa angekommen gönnen wir uns wieder ein Eis und verbringen die Zeit am nahegelegenen Strand. Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen. Spät nachmittags nehmen wir unseren Flug von Olbia zurück nach Frankfurt.

Wir haben Sardinien innerhalb einer Woche von seiner schönsten Seite kennengelernt. Von karibischen Stränden, über die höchsten Berge, entlang der Küste, durch eine bezaubernde Granitwelt und stets begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten haben wir den Norden Sardiniens erradelt. Das Tolle an dieser Reise sind die Ausblicke mit denen man nach einer langen Auffahrt belohnt wird und die bezaubernden Strände, die uns zwischen den Touren zum Baden einladen.

Für mich hat sich diese Reise mit dem Fahrrad durch den Norden Sardiniens auf alle Fälle gelohnt. Und wann erkundest du Sardinien?

Eure Julia

 

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