Aufbruch ins Abenteuer Tansania

16.48 Uhr Abfahrt DB Bochum Hbf. – pünktlich!

18.58 Uhr Ankunft Flughafen FFM – passt!

Einchecken: 10 Min. – perfekt!

21.40 Uhr: Boarding – Abflug. Auf nach …

…TANSANIA

Meine 5 Reisehighlights:

1. Auf in die Usambara-Berge

Bevor wir uns auf den Weg in die Berge machen, starten wir mit einem ausgiebigen Besuch des Marktes in Moshi. Eine völlig andere, aufregende Welt. Uns erwarten tausend Gerüche, tausend Eindrücke – eine tolle Erfahrung.

Said präsentiert Manjok
Said präsentiert Manjok

Mit dem Bus geht es weiter. Unser erster Stopp ist an einem 100 Jahre alten Baobab-Baum. Nach einem weiteren kurzen Stopp verwöhnt uns Said mit frischem Popcorn, kandierten Baobab-Früchten und Erdnüssen. Wir stürzen drauf wie die kleinen Kinder: Lecker!

Wir fahren Stunde übers Land und sehen die endlose Massai-Steppe. Zwischenstopp zu unserem ersten afrikanischen Mittagessen, einfach und gut, bis es dann endlich in die Berge geht.

Mittagessen
Mittagessen

Uns eröffnet sich eine beeindruckende Landschaft mit unglaublicher

Vegetation, vielen Dörfern am Wegesrand und immer freundliche

Gesichter sowie winkende Kinder. Noch ein weiterer Stopp zum

Fotografieren – ein Wasserfall inmitten grüner Berge.

Sind wir auch in Afrika?

Usambara Berge
Usambara Berge

2. Wir schnüren die Wanderstiefel – Unser Ziel: Lushoto

Said bringt uns mit dem Bus zum Startpunkt der ersten Wanderung auf dieser Reise. Hier erwartet uns Elli, ein junger Mann, der uns jetzt zwei Tage mit seinem Wissen zu Fauna, Flora und Traditionen begeistert. Er hat Biologie studiert und ergänzt sein Fachwissen mit Anekdoten seines Großvaters, der als Heiler tätig war. Hier nur ein kleiner Ausschnitt zu den gesehenen und auch „erlebten“ Pflanzen: Pfirsich, Kaffee, Eukalypthus, Schwarzäugige Susanne, Blue mink (Blut stillend), Kampfer, Guaven, Mispeln, Lemontree, Stechapfel „Sodom und Gomorra“, Avocado.

Avokados
Avokados
Guave
Guave

Immer wieder kreuzen Einheimische unseren Weg und begegnen

uns mit einem freundlichen „Jambo“. Die eh schon gute Laune

innerhalb der Gruppe steigert sich greifbar.

Jambo
Jambo

Unser nächstes Ziel: Mittagessen am Irente View Point in einem wunderschönen Garten. Und dann endlich, der letzte Aufstieg und wir stehen vor einem fantastischen Ausblick in die Massai-Ebene. Es ist atemberaubend: der steile Abgrund, hunderte von Metern tief und ungesichert, wird nicht von allen bewundert. Es kostet schon Überwindung sich der Kante am Steilabbruch zu nähern.

Am Irente View Point
Am Irente View Point
Aussicht am Irente View Point
Aussicht am Irente View Point

Nach einer ausgiebigen Fotosession geht es dann mit dem Bus nach Lushoto. Erneut gehen wir über den Markt der Stadt, der im Vergleich zu dem in Moshi zum Teil sehr finster wirkt – Markthallen, enge Gassen – die Eindrücke sind vielfältig.

Zum Abschluss des Tages begibt man sich ins „Mama Mia“, wo wir hervorragenden Kaffee genießen.
(Wanderung: insg. 140+ / 250- Hm – 6 km)

3. Der Manjara National Park

Fahrer Paul hat ein sehr gutes Auge. Wir sind  überwältigt schon hier so viele Großtiere zu sehen, ist der Park doch eigentlich für seine Flamingos bekannt. Und tatsächlich sehen wir am See einen großen Schwarm an uns vorbei fliegen. So schön!

Ein großes Highlight hier: Hippos!

Unsere erste Nacht im Zelt birgt auch eine Erfahrung ganz besonderer Natur: Nicht, dass es schon aufregend ist, in Afrika zu zelten, nein, da pinkelt einem noch ein Tier von außen an den Kopf und man ist froh, dass es nur streng riecht.

Flamingos am Lake Manjara
Flamingos am Lake Manjara
Flußpferde im Manjara Nationalpark
Flußpferde im Manjara Nationalpark

4. Der Norden

Auch heute geht es früh los und fahren zügig in den Norden der Serengeti bis wir am Fluss sind, der Tansania von Kenia trennt. Auf Kenianischer Seite sehen wir tausende von Gnus. Jetzt warten wir auf DAS Ereignis. Und es soll kommen! Nach 1 ½ Stunden Warten wollen die Fahrer schon das Picknick auspacken als der Befehl kommt: „Alle zurück in die Autos, schnell!“ Einige haben noch nicht die Hosen von der Dschungeltoilette zu, da rasen wir auch schon los und sind die ersten bei diesem unfassbaren Naturschauspiel. Die Gnus kreuzen den Fluss. Nicht nur einige Wenige, sondern alle, die vorher am Ufer zu sehen waren. Im Fluss selber lauern Krokodile. Es geht so blitzschnell, wenn ein Krokodil sich ein Gnu aus der Menge schnappt, dass unsere Kameras das gar nicht erfassen können.

Gnus bei der Migartion von Kenia nach Tansania
Gnus bei der Migartion von Kenia nach Tansania
Zebras vor der Migration von Kenia nach Tansania
Zebras vor der Migration von Kenia nach Tansania

Nach einer halben Stunde ist das Schauspiel schon wieder vorbei. Es kribbelt überall, so beeindruckend war das. Nun geht es auf zum Picknick. Nudeln mit Soße in der Serengeti. Das soll uns mal jemand nachmachen!
Am Abend gibt es kein anderes Gesprächsthema als die Migration. Ein großartiger Tag.

5. Fußpirsch

Wir machen uns auf in ein nahe gelegenes Camp um an einer Fußpirsch teilzunehmen! Begleitet von einem Guide und zwei bewaffneten Rangern. Zuerst begegnen wir einer Herde Elefanten. Weil der Wind ungünstig steht, müssen wir zügig die Richtung wechseln. Danach treffen wir auf drei Büffel. Diese wiederum sind auch sehr „neugierig“ und umkreisen uns einmal rund herum. Aber auch Zebras, Antilopen, Warzenschweine und Giraffen sehen wir auf unserem Weg. Wir finden eine Schildkröte, die vor lauter Aufregung pieselt, und beobachten Mistkäfer bei der Arbeit.

Fußpirsch in Ikoma
Fußpirsch in Ikoma

Wir machen uns auf den Weg zurück in die Serengeti.

Und dann: ein Leopard! Seine Beute hängt noch im Baum. Er selbst ist unter einen Strauch geflüchtet und sauer, dass wir ihn beim Essen gestört haben. Und plötzlich attackiert das Trier unseren Jeep. Paul gibt Gas,  da er uns gefährlich nahe kommt. Adrenalin pur!!!

Warst du auch schon mal in Tansania?

Welche sind deine schönsten Erinnerungen?

Eure Martina

Was meinst du dazu?