Radreise Apulien – Bella Italia

Radreise Apulien: Benvenuti – Bella Italia – Basilikata – Sorrent

Nachdem wir am Flughafen in Bari von unserem Reiseleiter Torsten herzlich empfangen wurden, ging es nach Matera, wo wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen kennen lernten.

Den nächsten Morgen begannen wir mit einer Besichtigung der Altstadt – Sassi di Matera – mit ihren Höhlensiedlungen, Unesco-Weltkulturerbe, einem Besuch im Museum und einem Bummel durch verwunschenen Gassen. Wir erfuhren viel Interessantes über diese noch nicht vom Tourismus überlaufenen Region. Am Nachmittag startete dann bereits unsere erste Radtour nach Alberobello, wo wir 2 Tage in einem Kloster übernachteten; ein Erlebnis der besonderen Art.

Generell waren unser Unterkünfte kleinere, familiäre und vor allem landestypische Pensionen und Hotels, was mit den Reiz der Reise ausmachte. Ebenso wie die öffentlichen Lokale, die wir zum Mittag- und Abendessen besuchten und landestypische Spezialitäten genießen konnten.

Weiter ging es mit den Rädern tags darauf durch das Valle d’Itria und am Nachmittag erkundeten wir das Trulli-Viertel von Alberobello.

Eine erlebnisreiche Strecke erwartete uns bei der Fahrt über Maritina Franca nach Locorotondo mit Ölverkostung und Picknick im Park bevor es weiter ging nach Ostuni, der weißen, auf einem Felsen gebauten Stadt. Zum Abschluss erfrischten wir uns im Hotelpool am Hang mit traumhafter Kulisse.

Unsere nächste Tour führte uns quer durch Apulien vom adriatischen bis zum ionischen Meer über Oria und Manduria nach Gallipoli mit einem Badestop am fast menschenleeren Strand und mit türkisenem, glasklarem Wasser!

Inzwischen hatten wir uns Erholung und einen Tag fast ohne Rad verdient. Es ging am Vormittag nur ein paar Kilometer in die Hafenstadt Gallipoli mit Besichtigung einer Lampenölfabrik und am Mittag gleich an den Strand zum Relaxen.

Frisch erholt ging es dann tags darauf Richtung Süden nach Santa Maria di Leuca mit dem süd-östlichsten Kap, Capo di Leuca, wo wir am Nachmittag noch einen Bootsausflug zu den Unterwasser-Höhlen unternahmen.

Ein weiteres Highlight präsentierte sich uns bei der nächsten Etappe entlang der Steilküste bis zum Fischerort Otranto mit mittelalterlicher Festungsanlage und normannischer Kathedrale. Wir konnten ebenfalls ein neuzeitliches Ereignis in Form eines Jet-Ski- und Speedboot-Rennen am Strand erleben.

Leider war nun auch schon unser letzter Tag gekommen und die Route führte uns am Meer entlang ins Landesinnere des Salento bis nach Lecce, der barocken Perle Süditaliens, wo wir bei einem üppigen Abendessen leise Arrivederci sagen mussten.

330 Kilometer, 3500 Höhenmeter rauf und runter , 9900 verbrauchte Kalorien… die wir ungeniert auch wieder zu uns nahmen.

Besonders abwechslungsreich waren unsere Picknicks im Park und am Strand mit Badepausen, die einen anstrengenden Rad-Tag auf angenehmste Weise unterbrachen. Auch die Reisedauer mit 9 Tagen ist gerade richtig gewesen.

Ein großes Lob noch an unseren Fahrrad-Guide Torsten, der die perfekt organisierte Reise zu einem Highlight machte, uns viel über diese außerordentlich vielseitige Region Süditaliens mit Ihrer Kultur erzählte und doch nicht mit Geschichtsunterricht überschüttet hat.

Schreibe einen Kommentar