Der Dom, 4545 m

Bevor die Hütten in den Alpen für den Winter wieder zumachen, sind wir letzte Woche noch schnell in die Schweiz. Unser Ziel war der Dom, einer der höheren 4000er.

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Da es keine Aufstiegshilfe gibt, sind die Höhendifferenzen nicht zu unterschätzen: Am ersten Tag steigt man 1500 Hm vom Tal zur Domhütte hinauf. Dann der Gipfeltag mit 1600 Hm zum Gipfel und läppischen 3100 Hm Abstieg bis ins Tal… Dann weiß man, was man in den Beinen hat 🙂

Akklimatisiert haben wir uns auf der Biwakschachtel, in einem Igloo: Le Refuge Igloo des Pantalons Blancs; eine entfernte Verwandschaft lässt sich wohl sehr gut an ihrer Bauweise erkennen.

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Und dann machten wir uns schon auf den Weg zur Domhütte. Nach dem fast vierstündigen Aufstieg gab es vegane Schnittchen mit Rote-Bete-Aufstrich, Tofu und Avocado – alles selber 1500 m hochgetragen 🙂

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Am nächsten Morgen – ähh, sagen wir eher mitten in der Nacht (3:00 Uhr Wecken!) – ging es dann zum Gipfel. Nach ca. 1 Std. erreichten wir den Gletscherrand, wo wir uns angeseilt und Steigeisen angelegt haben.

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Nach der Plackerei im Dunkel durch den Gletscher erreichten wir das Festijoch. Nix zu sehen, Kletterpassagen im II. Schwierigkeitsgrad. Und irgendwann wurde tatsächlich  hell: Da waren wir aber schon längst auf dem Festigrat unterwegs.

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Meistens ist der Festigrat vereist und gefährlich. Wir dagegen genossen perfekte Verhältnisse und tolle Ausblicke auf die Walliser Alpen und

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den Sonnenaufgang am Matterhorn.

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Nur noch ein paar leichte Kletterstellen,

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dann der Hang zum Gipfelgrat und

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pünktlich um 9:00 Uhr am 09.09 standen wir auf dem Gipfel 🙂

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Der Abstieg war alles andere als lustig aber landschaftlich unglaublich schön!

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Eine einsame Welt aus Fels und Eis, Wahnsinn…

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An der Domhütte gab es noch zum Abschied eine neue Yoga-Asana namens „Kopfstand mit Matterhorn“ 🙂

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Die Blasen wurde geklebt und dann ging es weiter ins Tal. Nach fast 14 Stunden Gehzeit haben wir Randa erreicht. Ein unvergesslicher Tag…

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