Die schönsten Ideen, um Reiseerinnerungen aufzubewahren!

Es gibt unzählige Arten zu verreisen, doch eines haben alle Reisen gemeinsam: im Nachhinein ist man um mindestens 1000 Bilder reicher. Doch wohin damit? Während sie früher fröhlich in Fotoalben geklebt wurden und sich nach Jahren ohne Beachtung eine dicke Staubschicht auf ihnen bildete, verschwinden sie heutzutage in den Tiefen unserer Computer und geraten in Vergessenheit. Viel zu schade, wo es doch so einfache, aber effektive Methoden gibt, seine schönsten Reiseerinnerungen aufzubewahren. Ich stelle euch hier meine Lieblinge vor. Aber Achtung: ein paar der Ideen erfordern einen gewissen Grad an Kreativität. Viel Spaß beim Austoben!

1 – Polaroids

Was vor Jahren noch als veraltet galt, ist nun wieder top aktuell: Polaroids oder einfach Sofortbilder. Wer gerne ein wenig Abwechslung in die Aufbewahrung seiner Urlaubserinnerungen bringen möchte, sollte es mal mit diesen probieren. Entweder schießt man sie selbst mit einer Sofortbildkamera, kauft sie direkt vor Ort im Souvenirgeschäft oder nutzt die eigenen Bilder vom iPhone und lässt sie im Internet gegen einen kleinen Aufpreis zu Polaroids umwandeln. (z.B. hier: http://www.polapix.de/). Polaroids an sich sind schon ein Hingucker. Hängt man sie an Wand oder Tür, sind Ausrufe wie „Oh wow, wie schön!“ und „Das sieht ja klasse aus!“ keine Seltenheit. Wem das nicht reicht, kann seiner kreativen Ader freien Lauf lassen und das Ganze noch einen Schritt weiter führen. Man nehme einen Bilderrahmen (am besten aus Holz), entfernt das Glas und die Rückseite und spannt (je nach Größe des Rahmens) 3-4 Fäden von der linken zur rechten Seite und befestigt diese mit Tesafilm oder Sekundenkleber. Mit kleinen Klips oder Mini-Wäscheklammern kann man nun seine Polaroids an diese „Wäscheleinen“ hängen und hat im Nu ein super einfaches, stylisches Ergebnis. PS: Das Ganze funktioniert natürlich auch mit normalen Bildern.

2 – Online ein Fotobuch gestalten

Diese Variante ist sicher allgemein bekannt: ein Fotobuch mit digitalen Bildern erstellen. Der Vorteil liegt darin, dass kein handwerkliches Geschick von Nöten ist und die Möglichkeiten unbegrenzt sind. Man wählt einfach seine Lieblingsbilder bzw. die Bilder aus, die man sich auch später noch anschauen möchte, und erstellt sich ein individuelles Fotobuch. Verschiedene Stile, Buchformate und Einstellungen lassen viel Spielraum beim Gestalten, sodass sie den altertümlichen, handbeklebten Fotobüchern weit voraus sind. Eine ebenfalls sehr einfache Art und Weise, seine Bilder aufzubewahren.

Fotobuch mit digitalen Bildern (gefunden auf www.iheartfaces.com)
Fotobuch mit digitalen Bildern (gefunden auf www.iheartfaces.com)

3 – Erlebnis-Bilderrahmen

Für diese Idee benötigen wir erneut einen Bilderrahmen, diesmal allerdings mit einem breiten, „abstehenden“ Rand; 2 cm sollte dieser schon hervorstehen. Nun nimmt man die Rückwand heraus und fängt an diese zu gestalten. Z.B. kann man einen Stadtplan oder Teil einer Landkarte als Basis aufkleben, sodass die triste Rückwand nicht mehr zu sehen ist. Wer Postkarten erworben hat, kann anschließend 1-2 (je nach Größe) auf der Karte festkleben. Der restliche freie Platz kann nun nach Belieben mit übrig gebliebenen Münzen, Geldscheinen, Eintrittskarten etc. beklebt werden. Nach Entfernen der Glasscheibe wird die Rückseite wieder am Rahmen befestigt. Nun können mit Pinnnadeln Schlüsselanhänger angesteckt und harte, sperrige Gegenstände wie z.B. Figuren oder Schmuckstücke auf dem abstehenden Rand platziert werden. Und voilà, fertig ist die ultimative Reiseerinnerung!

4 – Selbstgemachter Kalender

Für alle, die es lieber einfach und schlicht mögen, könnte diese Idee ideal sein. Einfach im Buchhandel einen leeren Kalender zum „selber gestalten“ besorgen, Fotos ausdrucken und los geht‘s! Entweder stellt man den Kalender unter das Motto einer bestimmten Reise oder man nutzt Bilder von verschiedenen Touren – ganz egal. Das Ganze geht super schnell, es ist kein kreatives Talent nötig und man bekommt einen individualisierten Kalender mit den eigens ausgewählten Fotos. Wer mag, kann die einzelnen Seiten natürlich auch noch mit einem Edding verzieren oder beschriften und mit Deko-Artikeln aus dem Deko-Geschäft aufpeppen. Jeder, wie er mag!

5 – Einmachglas mit Erinnerungen

Für alle, die nichts wegschmeißen können, aber auch nicht wissen, was sie mit übrig gebliebenen Eintrittskarten etc. anstellen sollen, habe ich noch eine tolle Idee auf Lager: Einmachgläser. Man kann diese nämlich nicht nur für selbstgemachte Marmelade oder Apfelmus benutzen, sondern auch für die auf einer Reise gesammelten Erinnerungen. Es ist auch wirklich leicht: man steckt einfach alle übrig gebliebenen Eintrittskarten, Münzen, Scheine, Armbänder, Visa etc. in das Einmachglas. Gut, das alleine ist noch nicht soo spektakulär. Also drucken wir noch ein schönes Bild von der Reise aus und befestigen es von innen am Glas.

Kleiner Tipp: am besten ein Bild verwenden, welches typisch für diese Region ist, z.B. die Häuser mit den weißen Dächern für Santorini. Hat man nämlich mehrere Reisen hinter sich und gestaltet für alle besagtes Einmachglas, kann man auf den ersten Blick sehen, welches zu welcher Reise gehört! Genial, oder? Unser Gewissen ist beruhigt, denn wir haben nichts weggeschmissen und noch dazu ein ganz tolles, individuelles Deko-Stück kreiert.

Einmachglas mit Erinnerungen gefüllt (gefunden auf www.etsy.com)
Einmachglas mit Erinnerungen gefüllt (gefunden auf www.etsy.com)

Ich hoffe für den ein oder anderen war ein guter Basteltipp dabei. Wenn ihr eine der Ideen nachmacht, schickt uns doch gerne ein Bild über Facebook oder lasst einen Kommentar da. Wir sind gespannt auf Eure Ergebnisse!

Liebe Grüße
Maj-Britt

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