Bucket List: Einmal rund um Island

Warum Island? Nach dieser Reise fallen mir tausend Eindrücke ein, warum: Vulkane, Lavafelder, die Weite, die tiefliegenden Wolken, die frische Luft… Die Liste ist lang und ich könnte sie ohne weiteres weiterführen.

In Island bin ich noch nie gewesen. Um die Insel kennen zu lernen, habe ich mich deshalb für die Reise „Island – rund um die Insel“ entschieden. Der Ringstraße folgen – ein kleiner Abstecher ins Hochland – ein absolutes Muss für den ersten Islandbesuch. Alle Highlights der Insel gebündelt in 9 Tagen. Der Abenteuercharakter wird gesetzt durch die Übernachtungen im Zelt, auch im Hochland! Nur einmal übernachteten wir (zur Akklimatisierung) im Gästehaus Djúpivogur. Für mich hat mein erster Islandbesuch dadurch seinen zusätzlichen Flair bekommen. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Am Flughafen in Keflavík erwartete meine gespannten Mitreisenden mich und bereits unsere Reiseleiterin Jessica. Souverän leitete sie uns bis nach Reykjavík zu unserem ersten Camp. Auf dem Zeltplatz, am Rand der Hauptstadt, mischten wir uns unter ein buntes Volk Islandbegeisterter Reisender. Viele Nationalitäten treffen sich hier in Reykjavík um in ihr Abenteuer auf der Insel zu starten oder um anderen von ihrer Reise zu berichten bevor sie sich auf den Heimweg machen.

Als alle Islandhungrigen Wikinger morgens zu unserer Gruppe gefunden hatten, starteten wir unsere Rundreise entlang der Südküste, zum Seljalandsfoss. Mit dem majestätischen Wasserfall im Hintergrund wählte unsere Reiseleiterin Jessica eine beeindruckende Kulisse für die Vorstellungsrunde. Ich war nicht die einzige Alleinreisende und so stellte sich schnell eine freundschaftliche Atmosphäre zwischen uns Wikingern her. Auch unser isländischer Busfahrer Geir, der uns mit Charme und Witz durch unsere Rundreise begleitete, war direkt bei allen ein echter Sympathieträger. Wir legten doch einige Kilometer gemeinsam im Bus durch sein Heimatland zurück, aber nicht einmal die abenteuerliche Kjölur-Route ins Hochland konnte ihm Schweißperlen auf die Stirn treiben. Ein klarer Vorteil eines einheimischen Fahrers!

Auch wenn die Reise „kilometerlastig“ ist, hatten wir in verschiedenen Landschaftsbildern die Möglichkeit, aktiv zu werden. Die Wanderungen waren von jedem gut zu meistern und intensivierten unsere Eindrücke von Islands Natur.

Mein persönliches Highlight war die Wanderung durch den Skaftafell-Nationalpark am Fuß des Vatnajökull Gletschers.

Rundherum hat mir Island sehr gut gefallen! Ein beeindruckendes Land, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Ob zu Fuß oder teils mit dem Bus, ob im Zelt oder im Hotelzimmer – intensive Erlebnisse und Eindrücke sind immer inklusive. Für mich war diese Rundreise die perfekte Wahl. So konnte ich, als ehemaliger Island-Neuling, in relativ kurzer Zeit sehr viele Highlights Islands kennenlernen. Die Wanderungen waren der perfekte Ausgleich zu den Busfahrten und trotzdem blieb noch Zeit für fakultative Ausflüge, wie eine Amphibien-Bootsfahrt bei Jökulsárlón.

Bless, bless Ísland! Du hast mich nicht zum letzten Mal gesehen.

Eure Solveig

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