Ischia – Thermenkultur trifft Naturparadies vom 17.09 – 24.09.11

Mit vier anderen Gästen flog ich nonstop von Düsseldorf nach Neapel. Dort angekommen mussten wir noch etwa 2.5 Stunden

am Flughafen auf die restlichen Gäste warten, die mit der Maschine aus München kamen. Als alle angekommen waren fuhren wir mit dem Bus zum Hafen von Neapel,von wo aus wir mit der Fähre nach Ischia übersetzten. In Ischia Porto angekommen, ging es weiter mit dem Bus in unser Hotel. Nach einer gemeinsamen Vorstellungsrunde nahmen wir unser Abendessen ein.

Am nächsten Tag machten wir unsere erste Wanderung. Wir fuhren mit dem Bus zum Wandereinstieg Vateliero. Nach etwa 2,5 Stunden Fußmarsch kehrten wir zur Mittagszeit in ein gemütliches kleines Restaurant ein. Danach liefen wir immer bergab, bis wir an unserem Ziel angelangt waren, dem Schloss Aragonese. Dort holte uns der Bus wieder ab und brachte uns zurück ins Hotel. Die meisten von uns nutzen die Zeit bis zum Abendessen um ein paar Runden im Pool zu drehen.

Aufgrund eines Gewitters sagte unsere Reiseleiterin Assunta die für den dritten Tag geplante Wanderung ab. Stattdessen liefen wir vom Hotel aus gemeinsam zum Grundstück unserer Reiseleiterin. Dort angekommen machten wir zusammen Bruschetta und tranken das eine oder andere Gläschen Wein von Ischia. Frisch gestärkt liefen wir immer die Küste entlang, vorbei an einem Aussichtspunkt, von wo aus man ein herrliches Panorama genießen konnte, zum Ort S. Angelo, wo wir den Nachmittag verbrachten.

Am vierten Tag fuhren wir mit dem Bus zu unserem Wandereinstieg. Bis zur Kirche von Santa Maria del Monte ging es immer bergauf. Aber dort angekommen konnten wir einen schönen Ausblick genießen und uns bei einem Picknick stärken. Danach begannen wir den Abstieg, immer mit Blick auf die Küste, vorbei an Fumarolen (dampfenden Quellen) und liefen zu Fuß bis zurück in unser Hotel. Am Nachmittag ging ich die vielen Treppenstufen hinab nach Sorgeto, wo sich eine Thermalquelle mit 90 Grad heißem Wasser ins Salzwasser des Meeres ergießt. Am Abend durften wir die Spezialität der Insel probieren: Kaninchen.

An Tag 5 ging es wieder mit dem Bus zum Einstieg unserer dritten Wanderung nach Casamicciola. Wir liefen durch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an Tuffsteingebilden und durch schattige Kastanienwälder. Bei einer Lichtung machten wir erneut ein Picknick und setzten frisch gestärkt unsere Wanderung fort bis zur Quelle von Nitrodi, dessen Wasser als „Schönheitselexir“ gilt und eine heilende Wirkung auf diverse Hauterkrankungen haben soll.

 

Unsere vierte Wanderung starteten wir in Calimera. Nachdem wir uns immer bergauf gequält hatten bis zum Gipfel des höchsten Berges Epomeo (789 Meter) konnten wir zur Belohnung ein ausgiebiges Mittagessen im dortigen Restaurant bei einer herrlichen Aussicht genießen und als Nachtisch noch ein Stück von Assuntas Mandel-Schokokuchen. Nach der ausgiebigen Pause machten wir uns an den Abstieg und liefen bis nach Fiaiano, wo der Bus bereits auf uns wartete. Nach ein paar Runden in den Thermalwasserbecken lies ich meine Muskeln bei einer wohltuenden Massage entspannen.

Der letzte Tag stand zur freien Verfügung. Ich entschied mich zusammen mit sieben anderen Gästen am Vormittag nach Forio mit dem öffentlichen Bus zu fahren. Dort schlenderten wir durch die für Ischia typischen kleinen und engen Gassen und stöberten auf dem Markt nach Souvenirs und anderen nützlichen Dingen. Zur Mittagszeit kehrten wir in einer Pizzaria ein und genossen es bei herrlichem Wetter im Freien zu sitzen und uns zu entspannen. Am Nachmittag fuhren wir weiter mit dem Bus zum Strand Citara, wo wir es uns auf Liegestühlen gemütlich machten und eine Abkühlung im Meerwasser genossen. Unseren letzten gemeinsamen Abend ließen wir auf der Terrasse des Hotels bei einem Glas Wein ausklingen.

Nach einem kurzen Frühstück brachte uns der Bus am Abreisetag wieder nach Ischia Porto, von wo aus es mit der Fähre zurück nach Neapel ging und von dort aus weiter mit dem Bus zum Flughafen. Die Gäste, die nach München flogen, gingen direkt zum Check-In, während ich und die anderen Düsseldorfer noch etwa 3 Stunden auf unseren Rückflug warten mussten.

Viele Grüße

Sabine Hein

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