Kaş – Kekova: Meeresschutz an der lykischen Küste

Seine 2013 mit dem WWF erfolgreich begonnene Zusammenarbeit setzt Wikinger Reisen mit seiner Reise „Versunkene Welten: Aktiv im Meeresschutzgebiet Kaş – Kekova“ fort. Nachhaltigkeit drückt sich bei dieser Reise nicht nur durch die Wahl der Unterkunft oder die Auswahl an lokalen Speisen aus, sondern vor allem durch die  gemeinsamen Aktivitäten mit dem WWF zur Erhaltung maritimer Lebensräume.

Ein Tempo wie vor 100 Jahren bestimmt das Leben der kleinen Stadt Kaş an der lykischen Küste, die umgeben ist von türkisfarbenem Meer einerseits und Pinienwald andererseits. Besonders der natürliche Reichtum aus dem Meer stützte bisher die lokale Wirtschaft. Doch genau dieser Meeresreichtum gerät zunehmend in Gefahr.

Visitors and locals can while away an afternoon in Kaş’ quaint cafes and shops. © WWF / Claudia Amico
Visitors and locals can while away an afternoon in Kaş’ quaint cafes and shops. © WWF / Claudia Amico

In Zusammenarbeit mit dem WWF sorgt eine Gruppe von verantwortungsvollen Reiseveranstaltern, Hoteliers und Fischer dafür, dass auch zukünftig der Tourismus Hand in Hand mit dem Erhalt der Natur geht. Sie alle arbeiten seit 2012, als der 258 km2 breite Küstenabschnitt von Kaş bis Kekova zur Schutzzone erklärt wurde,  daran, durch Einschränkung der Küstenentwicklung und Schutz der Unterwasser-Lebensräume den Reichtum des Ozeans und den einzigartigen Reiz des Städtchens Kaş zu bewahren. Allerdings werden die Bemühungen zunehmend durch illegale Fischerei und Sportfischerei durch Touristen unterwandert mit der Folge, dass die Gegend immer weniger Fisch hervorbringt ebenso wie Fischer, die sich dem Anliegen, den besonderen Reiz des Küstenabschnitts zu erhalten, verpflichten. Um diese Entwicklung zu stoppen, sammeln bereits örtliche Gewerbetreibende wie Taucher und Unterwasser-Fotografen Spenden, die sie für das Befestigen von Bojen zur Abgrenzung schützenswerter Meeresgründe einsetzen, damit Tauchboote dort nicht vor Anker gehen und empfindliche Gräser und Lebensräume zerstören.

Kaş setzt bewusst nicht auf Wachstum, sondern will sich mit dem WWF auf verantwortungsvollen Tourismus konzentrieren, der natürliche Reserven in einem lebendigen und gesunden Kreislauf erhält.

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