Kinotipp: „I am Bolt“ – Jamaikas Spitzensportler

Man kennt ihn. 9 Mal gewann er die Olympischen Spiele, 11 Mal wurde er Weltmeister, 100m in weniger als 10 Sekunden. Usain Bolt aus Jamaika ist der schnellste Mann der Welt: ein wahrer Blitz. Immer lässig, immer lächelnd, immer ein bisschen überheblich – der athletische Showman ist ein Charakter in der Profisportwelt. Die Dokumentation „I am Bolt“ zeigt den Weltrekordler diesmal von einer ganz privaten Seite. Sensible Einblicke in das karibisch geprägte Leben von Usain Bolt, nun kurz vor seinem angestrebten Karriereende nach den Weltmeisterschaften 2017. Der Welt zeigen, was es heißt sich mit Selbstzweifeln auseinanderzusetzen, sich mit Anfang 30 auf Junk Food und ausgelassene Partys zu freuen und ab wann es Zeit wird die Normalität auf Kosten der Leidenschaft in den Vordergrund zu drängen. Ein Film, der einen Superstar zum Anfassen liefern soll.

Auf unserer Wikinger-Rundreise „Blue Mountains, Bob Marley, blaues Meer“ entdeckt Ihr übrigens Usain Bolts Heimat aktiv auf erlebnisreichen Wanderungen und Radtouren. Eines der Highlights ist natürlich der Besuch des Geburtsortes des Ausnamesportlers. Für Karibik und Sportfans gleichermaßen interessant.

Bringt doch im Kampf gegen den Winterblues mit dem neuen Kinofilm über den jamaikanischen Blitz etwas karibisches Feeling in euren Alltag. „I am Bolt“ zeigt einen Mann, der stolz sein T-Shirt bügelt und sich im nächsten Moment in eine vereiste Badewanne quält, einen Mann, der fällt und wieder aufsteht und einen Profisportler, der das Ende seiner Karriere und den Beginn seines Lebens anstrebt.

„I am Bolt“ lohnt sich für alle, die Jamaika auch mal von sportlicher Seite aus betrachten möchten. Am 28.11.2016 startete der durchaus sehenswerte Kinofilm über den Leichtathleten Usain Bolt in ausgewählten deutschen Kinos.

Eure Marei

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