Kundenservice auf Tour, die Dritte

Heute Morgen ging es dann zeitig los. Das Treffen zum Frühstück war für 08.30h geplant. Zu dieser Zeit war es auch immer noch stockdunkel. Vorher loszufahren hätte demnach auch nicht viel Sinn gemacht. Als wir um halb zehn das Hotel verließen, fing es an zu dämmern. Zunächst hielten wir an einem Supermarkt um erst einmal die örtlichen Produkte kennenzulernen und uns mit diesen zu bestücken. Danach ging es los auf dem Goldenen Ring Richtung Þingvellir, dem ersten Highlight des Tages. Das war aber gar nicht so einfach, wie wir dachten. Denn aus Reykjavik in die richtige Richtung zu fahren, ist, dank der wunderbaren Beschilderung, ziemlich schwierig. Nach ein paar Richtungswechseln jedoch befanden wir uns endlich auf dem richtigen Weg. Und es hat sich gelohnt… Strahlender Sonnenschein begleitete uns fast den ganzen Tag. Und dann war es endlich soweit: Schneebedeckte Berge!!! Unsere Vorstellung wurde endlich erfüllt! Dazu lag vor uns Islands größter See, der Þingvallavatn. Wir wanderten ein wenig durch die Allmännerschlucht und bestaunten die Bruchzone des Mittelatlantischen Rückens, der sich einmal durch ganz Island zieht. Als nächstes ging es los zum Geysir. Auch hier war die Wegfindung nicht ganz einfach. Aber unser auserkorener Fahrer Patrick Kleinkorres hat uns auch hierhin ohne Probleme gebracht. Heute war es wesentlich kälter und auch die Heizung im Bus wollte nicht so recht ihr Bestes geben, sodass wir erst einmal einen heißen Kaffee (oder wie der Isländer sagt: Kaffi) und Kakao getrunken und den Souvenirshop unsicher gemacht. Wir wurden auch tatsächlich fündig. Dann ging es aber erst einmal zum Stokkur, dem aktiven Geysir. Denn der eigentliche „Geysir“ von dem auch alle anderen ihren Namen erhalten haben, ist nicht mehr aktiv. Er liegt auch nur wenige Meter von Stokkur entfernt. Alle paar Minuten schießt dieser das heiße Wasser und den Dampf in die Luft. Ein wirklich toller Anblick. In der Zwischenzeit brodelt er nur etwas vor sich hin. Aber nicht lange aufhalten, langsam wird es wieder dämmrig, also auf zum bekanntesten Wasserfall Islands, dem Gullfoss. Und je näher wir diesem kamen, umso winterlicher wurde es. Auf einmal war die Straße voll Eis und Schnee und wir erlebten den Gullfoss und seine Umgebung in einem wunderbar winterlichen Kleid. Er ist definitiv ein wahres Erlebnis und laut unserer Ulrike Orth noch schöner als die Niagara Fälle. Und als schließlich noch der Mond rauskam (wir haben gerade Vollmond) war das Panorama perfekt! Wir haben so viele Fotos gemacht, die wir hier in Kürze sicherlich auch präsentieren werden. Der Heimweg war ohne Probleme zu finden und inkludierte noch eine kurze Fahrt auf der Laudavegur, der Haupteinkaufsstraße Reykjaviks, wo wir die schönen, leider schon geschlossenen Geschäfte (es war 18.30h!) bestaunten. Ein Teil von uns ist nun los und schaut sich noch ein paar Hotels an, die wir Euch dann vielleicht auf einer Reise anbieten können, während ich nun hier sitze und für Euch blogge. Gleich geht es noch einmal zu Michael zum Essen. Fazit des Tages: Es gibt doch den richtigen Winter in Island und er ist wunderschön, sodass eine Reise auch zu dieser Jahreszeit absolut empfehlenswert ist! Viele Grüße, Svenja Mügge und natürlich der ganze Trupp!

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