Menorca – eine aktive Erkundung der Insel – letzter Teil

 Kajaktour – Monte Toro

Da die See, schon wie am Tag zuvor, etwas rauer war als gewohnt, wurde die Kajaktour kurzfristig in den Norden der Insel verlegt. Auch für unseren Guide Amir war dies Neuland und so waren wir gespannt was uns erwartet.

Es ging nach „Na Macaret“, wo schon die Guides mit den Kajaks auf uns warteten. Schnell noch in die Neoprenanzüge geschlüpft und mit Bocadillios für den Mittagssnack eingedeckt, ging es nach einer kleinen Einführung ab ins Wasser. Die Fahrt ging an der Küste entlang und wir wurden verzaubert durch grandiose Felsformationen und eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.

Wir bewunderten die vermutlich ältesten Felsformationen der Insel und jedes Mal wenn wir wieder um eine Ecke paddelten, erwartete uns der nächste Wow Effekt: kleine Buchten, schroffe Felsen, Kormorane, aufgetürmte Felsschichten, viele Möwen und Ziegen die sich im Fels tummelten. Sogar ein Kaninchen sauste über den Berg.

Das Wasser war klar und in der Bucht in der wir zur Pause anlegten ruhig und türkisblau.

Die Bucht ist nur per Boot zu erreichen, da der Landweg durch Privatbesitz führt.

Am Fuße der höchsten Sanddüne Mallorcas machten wir unser Picknick und genossen die Stille. Das Kunstwerk einer überdimensionalen Nadel, die den Längengrad markierte schmückte den Strand.

Die große naturgeschützte Düne, die sich durch besondere Winde mit der Zeit aufgetürmt hat, bot eine herrliche Kulisse zum Baden und Schnorcheln.

Die Neoprenanzüge waren eine echte Wohltat, da das Meer im Mai doch noch recht frisch ist.

Unsere Guides waren sehr umweltbewusst und sammelten angeschwemmtes Plastik ein, sodass der Strand wieder absolut sauber war – sehr sympathisch!

Rückweg der Kajaktour

Mit Rückenwind ging es über das offene Meer zurück. Kurz vor Ende hatten sie noch eine kleine Überraschung für uns bereit, eine runde, fast geschlossene Bucht mit klarem und ruhigem Wasser. Sehr schön!

Im Anschluss ans Paddeln gab es wieder Cortados im Restaurante Cala Moli, es waren wohl die leckersten, aber auch teuersten Ensaimadas weit und breit 😉

Für die Rückfahrt organisierte uns Amir noch spontan einen extra Programmpunkt: wir fuhren auf den höchsten Berg Menorcas „El Toro“, von wo aus wir einen grandiosen Rundumblick auf die Insel genießen und unsere Wandertouren noch mal Revue passieren lassen konnten. Eine kleine Kirche konnte besichtigt werden und die große Jesus Statue hält ihre Arme schützend über uns und die bezaubernde Insel.

Blick vom El Toro
Blick vom El Toro

Mit diesem erfülltem Tag geht leider auch unsere Reise zu Ende.

Im Hotel zieht uns die sehr nette Performance dreier Sänger noch einmal auf die Tanzfläche und wir nehmen Abschied von einer durchweg gelungen Reise.

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