Mexiko – Im Reich der Sonnenpyramide

Draußen stürmt und regnet es – ein Wetter, bei dem man ungern vor die Tür geht – was bietet sich da besser an als die Fotos der letzten Reise zu durchstöbern und in Erinnerungen zu schwelgen… Gerade mal ein paar Wochen ist es her, da lag ich noch am puderweißen Karibiksandstrand von Playa del Carmen, genoss die warmen Sonnenstrahlen und den traumhaften Ausblick auf das türkisblaue Meer und mochte gar nicht an den kommenden Tag, den Tag der Rückreise, denken…

Doch der Reihenfolge nach:
Samstag, 01.11. Pünktlich rollt der Zug am Frankfurt Flughafen ein – ein Glück, dass für den Tag weder Flug- noch Bahnstreiks angesagt waren. Ungetrübte Urlaubsvorfreude und Neugier begleiten mich. Am Abfluggate beobachte ich die anderen Passagiere und rätsele, wer wohl alles zur Wikinger-Reisegruppe dazu gehört. Ich habe schon so eine Vorahnung – Wanderstiefel, Funktionskleidung und Trekkingrucksack erscheinen mir äußerst verdächtig, doch noch möchte ich die Spannung weiter aufrechterhalten und bleibe der heimliche Beobachter.

Karibikstrand von Playa del Carmen
Karibikstrand von Playa del Carmen

Eine Gruppe reiselustiger Wikinger

Gute 12 Flugstunden später – die im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug vergingen – und einer gefühlt unerträglich langen Wartezeit am Einreiseschalter – tatsächlich war es weniger als 1 Stunde -, bestätigen sich einige meiner Vermutungen. Erkenntlich am „Wikinger-Schild“ versammelt Kevin Waespi, der sich als unser Reiseleiter vorstellt, die 13 Mann starke Wikinger-Gruppe um sich. Hier und da ist Erleichterung zu spüren, dass einige andere Passagiere aus dem Flieger nicht zu unserer Gruppe gehören – wir sind uns jedoch alle auf Anhieb sympathisch.

Unsere Reisegruppe
Unsere Reisegruppe
Fahrer Carlos & Reiseleiter Kevin - das „Dreamteam“
Fahrer Carlos & Reiseleiter Kevin – das „Dreamteam“

Eine bunt gewürfelte Gruppe, 5 Herren, 8 Damen zwischen Anfang Dreißig und Ende Fünfzig, darunter viele erfahrene „Wikinger“, aber auch ein paar Neulinge. Schnell klärt sich auch, wer mit wem ein Zimmer teilt – ich habe zum ersten Mal ein halbes Doppelzimmer gebucht und bin gespannt. Meine Zimmerpartnerin scheint mir sehr sympathisch – und auch 16 Nächte später habe ich es keinesfalls bereut. Die Zimmerteilung hat bestens funktioniert und war praktisch zugleich. Nach dem Motto „Was die eine vergisst, daran denkt die andere“.

Noch sind wir aber am Flughafen von Mexiko City. Es ist bereits abends – in Deutschland tiefste Nacht. Nach dem Geld-tauschen fahren wir direkt ins zentral gelegene Hotel. Auf den Straßen sehen wir als Skelett verkleidete Menschen – der „Dia de Muertos“  – einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage – ist in vollem Gange. Es herrscht Feierstimmung und wir sind neugierig, die Stadt zu erkunden und uns unter das Volk zu mischen, doch die Müdigkeit siegt für heute. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag…

Mehr Kultur in Mexiko City

Sonntag, 02.11. Der Tag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück vom Büfett, das bereits einige mexikanische Spezialitäten für uns bereithält. Um 8 Uhr sind wir mit unserem Reiseleiter Kevin in der Hotellobby verabredet. 8 Uhr ist mit wenigen Ausnahmen unsere Standard-Abfahrzeit – nichts für Langschläfer, aber wir sind ja schließlich hier, um Land & Leute zu sehen. Zwei vollständige Tage in Mexiko City, einer der größten Metropolregionen der Welt, stehen uns zunächst bevor. Ich habe das Gefühl, falsch gelandet zu sein. Keine Spur von Straßenlärm, Großstadthektik, herumliegendem Müll, streunenden Straßenhunden, bettelnden Alten und Kindern – das kann unmöglich Mexiko City sein. Ich bin sehr positiv überrascht. Wieso hatte ich nur so falsche Vorstellungen? Vermutlich haben mich meine Erfahrungen in Indien und Brasilien geprägt… Der „Dia de Muertos“ trägt aber sicherlich auch einiges dazu bei, dass die Stimmung auf den Straßen so positiv ist.

Zu Fuß erkunden wir das Zentrum, bestaunen den Palast der Schönen Künste und das wohl schönste Postamt der Welt – zumindest das mit Abstand schönste was ich jemals gesehen habe; beeindruckend ist auch das Kachelhaus und der weitläufige Zentralplatz „Zócalo“, flankiert vom Nationalpalast und der Kathedrale. Ein ganz besonderer Geheimtipp: Mit einer geführten Tour kann man über das Dach der Kathedrale spazieren mit atemberaubenden Ausblicken auf die Stadt. Ein Erlebnis, das Sie garantiert niemals vergessen werden!

Die Kathedrale am Zócalo
Die Kathedrale am Zócalo
Über den Dächern Mexiko Cities
Über den Dächern Mexiko Cities

Im Anthropologischen Museum erhalten wir eine erste Einführung in die Geschichte Mexikos und insbesondere die Stadtgeschichte Mexiko Cities, die verschiedenen historischen Epochen, Völker und Herrscher. Tagelang kann man sich hier sicherlich aufhalten und durch die riesigen Räume mit unzähligen Originalfundstücken, aber auch anschaulichen Nachbauten und Modellen streifen. Kevin, unser Reiseleiter – eigentlich studierter Archäologe, hätte sicherlich auch noch tagelang referieren und sein erstaunliches Detailwissen mit uns teilen können. Die mächtigen Pyramiden von Teotihuacán warten jedoch an Ort und Stelle auf uns – und die sollte man nicht missen!

Schweißtreibend ist der Aufstieg auf die 65 m hohe Sonnenpyramide, doch die Anstrengung lohnt sich. Von hier oben bietet sich ein fantastischer Rundblick auf die weitläufige Ruinenanlage, die wie kleine Ameisen wimmelnden Menschen – an einem Feiertag waren wir natürlich nicht die Einzigen, die auf die Idee gekommen sind, Teotihuacán ein Besuch abzustatten – und die Berge in der Ferne..

Zeitreise in Xochicalco

Dienstag, 04.11. Wir verlassen Mexiko City Richtung Süden. In unserem Gefährt für die nächsten 2 Wochen – ein topmoderner Mercedes Sprinter – findet jeder + Gepäck bequem Platz. Unser erster Stopp: Xochicalco. Wir sind die einzigen heute in der Ruinenanlage. Ein nahezu ehrfürchtiges Gefühl überkommt mich. Mit Hilfe des Reiseleiters begeben wir uns auf eine Zeitreise. Erstaunliche Informationen geben die teils noch gut erkennbaren Reliefs frei.

Am Nachmittag erreichen wir Tepoztlan, ein idyllisches kleines Dorf. Direkt von unserer Unterkunft beginnen wir unsere erste Wanderung auf den Berg Tepozteco. Der recht steile Aufstieg über die vielen Stufen ist mühsam, doch „überschaubar“ – verlaufen kann man sich auch nicht, so dass jeder in seinem eigenen Tempo gehen kann. Nach 1 – 1:20 Stunden erreichen wir das Ziel. Von der Aussichtsplattform genießen wir einen herrlichen Weitblick über das Tal.

Ausblick ins Tal von Tepoztlan
Ausblick ins Tal von Tepoztlan
Wanderung auf den Tepozteco
Wanderung auf den Tepozteco

Die Stiefel eingelaufen und Muskeln aufgewärmt sind wir bereit für den morgigen Tag und die Highlight-Wanderung im Popocatépetl-Nationalpark. Die Anfahrt mit den immer näher rückenden Silhouetten des Popocatépetl und Iztaccíhuatl steigert meine Vorfreude. Immerhin erfüllt sich heute ein lang gehegter Kindheitstraum – zumindest ansatzweise, denn die Besteigung des Popocatépetl ist ja leider nicht mehr erlaubt. Aber wir kommen dem ganzen schon ganz schön nah und der Anblick des „Popo“ von den Flanken des Iztaccíhuatl aus ist vermutlich ohnehin bereichernder. Wir haben Glück: die Wetterverhältnisse sind perfekt und ermöglichen eine klare Sicht auf die Vulkane. Wir starten auf etwa 3.900 m und steigen langsam bis auf 4.200 m hoch. Mit der Höhe hat keiner Probleme. Auf den letzten Metern überwinden wir einen Kamm, der den Blick auf den majestätischen Popocatépetl freigibt. Der Anblick ist überwältigend. Und ein bisschen fühlen wir uns wie Helden, den Kamm erklommen und die 4.000er Marke überwunden zu haben.

Genüsslich verzehren wir unser Picknick, genießen dabei den traumhaften Ausblick und die weitläufige Stille – außer uns keine Menschenseele weit und breit in Sicht, und fahren dann weiter nach Puebla. Die historische Altstadt mit den schönen Kolonialbauten lässt sich von unserem Hotel aus bequem zu Fuß erkunden. Am Zocálo  kehren wir in ein Restaurant ein und lassen uns das köstliche mexikanische Essen schmecken und auch den ersten Tequila auf dieser Reise – Don Julio mit Sangrita – sehr empfehlenswert!

Wandern bei Oaxaca

4.000 m Höhe - geschafft!!!
4.000 m Höhe – geschafft!!!
Die „Helden“ vor dem Popocatépetl
Die „Helden“ vor dem Popocatépetl

Donnerstag, 06.11. Wir reisen weiter Richtung Süden nach Oaxaca, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen. Unterwegs besichtigen wir einen botanischen Kakteengarten und bestaunen die Artenvielfalt. Die umliegenden Hügel sind von Säulenkaktus-Wäldern übersäht. Unwirklich wirkt diese Kakteenwüstenlandschaft.

Von Oaxaca aus besichtigen wir die hoch über der Stadt thronende Ruinenanlage Monte Albán. Wie die Zapoteken einst von hier über die umliegenden Täler herrschten lässt sich gut nachempfinden. Bei Franziska und ihrer Familie sind wir zum Essen eingeladen. Dabei lernen wir wie traditionell Tortillas hergestellt werden. Bevor es weiter nach Tehuantepec geht, statten wir dem Bergdorf Llano Grande noch einen Besuch ab und unternehmen eine Rundwanderung durch die Sierra Norte. Frisch ist es hier oben und die Landschaft erinnert uns ein wenig an den Schwarzwald…

Sonntag, 09.11. Wir fahren weiter nach Chiapa de Corzo. In Juchitan halten wir und besichtigen den lokalen Indianermarkt. Wir sind wohl etwas früh dran, denn die meisten Stände haben noch nicht geöffnet. Erst langsam erweckt der Markt zum Leben. Hier und da werden frische Lebensmittel und Blumen feilgeboten. Zwischen den Indianerinnen mit ihren langen Gewändern und geflochtenen Zöpfen komme ich mir etwas fehl am Platz vor, aber die Einheimischen begegnen uns freundlich und mit einem Lächeln – und einige lassen sich auch voller Stolz fotografieren. Unser nächster Stopp ist der Staudamm von Chicoasén. Von hier starten wir unsere Bootsfahrt durch den Sumidero Canyon. Der Fahrtwind tut nach der langen Autofahrt gut und weckt unsere müden Geister. Links und rechts türmen sich die schroffen Felswände empor. Pelikane gleiten über das Wasser, nahe dem Ufer entdecken wir ein Krokodil und in den Baumwipfeln erspähen wir Spinnenaffen, die sich elegant von Ast zu Ast hangeln. Langsam geht die Sonne unter, zum Hotel ist es nur noch eine kurze Fahrt.

Magie in San Cristóbal

Montag, 10.11. Heute erwartet uns das „magischste der magischen Dörfer“ – San Cristóbal. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir noch die Kirche von San Juan Chamula. Hier lebt der Indianerstamm der Tzotziles. Wir begegnen einer ganz fremden Sprache und Kultur. Fotografieren ist strengstens verboten und ehrlich gesagt ist es auch sehr schön, die Eindrücke einfach auf sich wirken zu lassen. San Cristóbal erreichen wir am Mittag. Mit Kevin unternehmen wir einen kleinen Stadtrundgang zum Zócalo, dem Kunsthandwerk- und Indianermarkt und haben anschließend noch den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung, um durch die hübschen Fußgängerstraßen zu bummeln, entspannt einen Kaffee zu trinken und Souvenirs in den netten Läden zu shoppen.

Am nächsten Tag fahren wir weiter durch das Hochland von Chiapas  – eine recht mühselige Fahrt mit vielen Kurven und Geschwindigkeitshügeln. Wir geraten sogar in eine Straßenblockade der Zapatistas, die jedoch harmlos ist und mehr einem Straßenfest gleicht. Den verlangten Wegzoll handelt Kevin von 500 auf 200 Pesos runter und wir dürfen dann sofort weiter fahren. Im Bundesstaat Chiapas kommt dies nicht selten vor, Reiseleiter und Fahrer sind darauf eingestellt. Wir verlieren zum Glück keine Zeit und können uns die türkisblauen Wasserfälle von Água Azul in aller Ruhe ansehen, ein erfrischendes Bad nehmen oder ein Picknick bei toller Aussicht genießen bevor es zu unserem Hotel in Palenque geht.

Der Dschungel wartet

Mittwoch, 12.11. Spannende und besonders eindrucksvolle zwei Tage im Dschungel stehen uns bevor. Da wir morgen Abend in unser Hotel in Palenque zurückkehren, nehmen wir nur ein kleines Gepäck mit und können den Rest sicher im Hotel verstauen – oder auch in unserem Van lassen. Im Reservat Selva Lacandona angekommen, besichtigen wir zunächst die Ruinen von Bonampak, die einzigartig gut erhaltene Wandmalereien aus der klassischen Zeit beherbergen, und uns einen ersten Eindruck vom urwüchsigen Regenwald vermitteln – und den tropisch heißen Temperaturen und unzähligen Insekten…

Anschließend fahren wir weiter in das Río Lacanjá Camp und beziehen unsere einfachen, aber zweckmäßigen und in die Umgebung hervorragend passenden Cabañas. Mitten in der Natur fernab von Zivilisation und unnötigem Luxus tut zwischendurch auch mal ganz gut! Und ganz auf Komfort müssen wir auch nicht verzichten, denn die Duschkabinen sind sogar mit Warmwasser ausgestattet! Auch ansonsten bemühen sich unsere Gastgeber unseren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten – das zubereitete Essen schmeckt hervorragend und abends wird extra für uns ein Lagerfeuer entzündet!

Auf unserer Dschungelwanderung werden wir von zwei Lacandonen begleitet, die uns die Besonderheiten einiger Pflanzen erklären, und wir lernen „Solecito“, den Ziehaffen der Familie kennen. Ich konnte mich nur schweren Herzens von dem quirligen kleinen Baby-Brüllaffen trennen, doch ein weiteres Highlight erwartete uns: die im Regenwald verborgene Ausgrabungsstätte von Yaxchilan, nur per Boot über den Grenzfluss zu Guatemala zu erreichen. Und die wollte ich nun wirklich nicht missen. Auf mich wirkt die Anlage wie ein riesiger Abenteuerspielplatz – einst vom Dschungel erobert, erobern wir nun die Ruinen zurück – vor dem Hintergrund der Urwaldriesen und dem donnernden Gebrüll der Brüllaffen ein besonders eindrucksvolles Erlebnis!

Freitag, 14.11. Wir verlassen Palenque natürlich nicht ohne den Ruinen von Palenque einen Besuch abzustatten. Der Regenwald macht seinem Namen heute alle Ehre – es regnet wie aus Eimern. Doch bei wenigstens angenehm warmen Temperaturen lassen wir uns dadurch nicht die gute Laune verderben und folgen Kevin auf Schritt und Tritt durch seine Lieblingsanlage – hier hat er 6 Saisons als Archäologe gearbeitet und kennt sich dementsprechend bestens aus. Er hat nicht zu viel versprochen – meine Erwartungen werden noch weitaus übertroffen und die tief über dem Regenwald hängenden Wolkenschwaden verleihen dem Ganzen einen besonders mystischen Eindruck.
Wir fahren weiter nach Campeche und sehen zum ersten Mal auf dieser Tour das Meer am Golf von Mexiko. Die schöne Altstadt von Campeche mit ihrer Festung ist UNESCO Weltkulturerbe und wirklich sehr pittoresk. Freunde von frischem Fisch und Meerestieren kommen hier auch voll auf ihre Kosten.

Maya-Kultur hautnah

Samstag, 15.11. Die Ruinen von Uxmal stehen heute auf dem Programm. Zuvor halten wir in einem Mayadorf und besuchen Hernan und seine Frau Azaria, die uns in ihre traditionelle Mayahütte einladen und zeigen wie sie leben. Bei Uxmal haben wir zunächst nur Augen für die vielen Chamäleons – irgendwann haben wir uns aber auch an ihnen satt gesehen und unsere volle Konzentration gilt wieder den archäologischen Besonderheiten – sehr zur Freude Kevins. Zum Mittagessen kehren wir bei Sergio ein, ein äußert gut gelaunter und geschäftstüchtiger Mexikaner. Ein Mittagessen, dass wir wohl alle nicht so schnell vergessen werden, mehr werde ich aber nicht verraten… Wir übernachten in Izamal, in einer liebevoll gestalteten Hotelanlage etwas abseits vom Dorfzentrum, aber zu Fuß sind es auch nur 15 Minuten bis zum Zócalo. Der Hoteleigentümer stammt aus Wien und wir verbringen einen lustigen gemeinsamen Abend an der Hotelbar.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Chíchén Itzá. Wir sind relativ früh dort und können noch einen freien Blick auf die berühmte Tempelpyramide „El Castillo“ werfen bevor die Touristenmassen in die Anlage strömen. Die vielen Händler und Menschen stören die Atmosphäre der Anlage und ich bin nicht wirklich traurig als wir sie wieder verlassen und weiter nach Valladolid fahren. Unterwegs halten wir in Ek Balam, bestaunen die gut erhaltenen Stuk-Elemente der Ausgrabungsstätte und „wandern“ dann zu einer Cenote, in die wir uns wie Tarzan an einer Liane schwingen – oder auch einfach zu Fuß über eine Treppe einsteigen. Wir haben die Cenote fast für uns alleine und jede Menge Spaß!
Bis nach Valladolid ist es von hier nicht mehr weit. Wir verabreden uns für ein gemeinsames Abschiedsabendessen, nutzen die restliche Zeit zum Erfrischen im Hotel und die letzten Souvenireinkäufe. Den Abend lassen wir gemütlich im Hotelrestaurant bei hervorragendem Essen und einem letzten Tequila ausklingen.

Montag, 17.11. Für die meisten heißt es heute Abschied von Land & Leute nehmen und die Heimreise nach Deutschland antreten. Wir fahren alle gemeinsam zum Flughafen von Cancun und verabschieden uns von unseren sieben Mitreisenden, für die es über Mexiko City zurück nach Frankfurt geht. Sechs von uns haben noch ein paar Tage Strandverlängerung in Playa del Carmen gebucht und werden vom Flughafen zu unserem Hotel gefahren. Ein letzter Gruß und ein letztes Danke an Kevin und Carlos für die nette Begleitung während der vergangenen Wochen und dann liegen wir auch schon am traumhaften Karibikstrand mit einem Cocktail in der Hand und können es kaum abwarten in das türkisblaue Meer einzutauchen… Besser geht’s nicht!

Adiós Mexico!
Adiós Mexico!
Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Eindruck von diesem wunderbaren Land verschaffen! Seid ihr selbst neugierig geworden? Dann schaut hier vorbei!
Eure Sara

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