Nordirland – natürlich schön!

Im September letzten Jahres hatte ich die Möglichkeit, Nordirlands Traumküste zu erkunden – natürlich habe ich diese ohne lange zu überlegen ergriffen! Mit einer Gruppe wanderlustiger Gefährten und einem tollen deutschsprachigen Reiseleiter begannen wir eine Reise, die uns immer in Erinnerung bleiben wird.

Vor den Toren Belfasts, der Hauptstadt des nordischen Irlands, spielen sich die wahren Wunder der Natur ab, das durften wir schon sehr bald erfahren. Atemberaubende Landschaftszüge benebelten unentwegt die Sinne.

Am Giant´s Causeway

Wir wanderten auf den vulkanischen Stufen des weltberühmten Giant’s Causeway und fühlten uns wie Ameisen im Dschungel. Das UNESCO-Weltnaturerbe aus geheimnisvollen Basaltsäulen hat seinen Titel wahrlich verdient. Über seine Entstehungsgeschichte existieren geteilte Ansichten. Die einen glauben der Sage, die Säulen seien als Resultat eines Kampfes zwischen zwei Riesen entstanden, die anderen vermuten: sie sind vulkanischen Ursprungs. Entscheide Dich für eine Version und lasse den Zauber fortfahren – ich habe meine Wahl ebenfalls getroffen, sie bleibt aber aus mystischen Gründen mein Geheimnis. Ein Sparziergang über jene Säulen ist ein unvergessliches Erlebnis – Entstehungsgeschichte hin oder her!

Legendenumwobene Schlösser & imposante Steilklippen

Dunluce Castle
Dunluce Castle

Bekannt für seine Ruinen und legendenumwobenen Schlösser ist der Norden auch in dieser Hinsicht gut ausgestattet. Die romantische Ruine von Dunluce Castle liegt am Rand der Klippen, gefährlich nah am Abgrund. Die Festung stammt noch aus dem 14. Jahrhundert und trägt beindruckende Geschichte in seinen Steinresten mit sich, die unser Reiseleiter mit so viel Hingebung und Faszination erzählte, dass wir es uns lebhaft vorstellen konnten!

Weiter ging’s entlang imposanten Steilklippen und idyllischen Seen, die zu gemütlichen Zwischenstopps einluden und Blick auf die beeindruckende Bergwelt freigaben. Doch nur bei diesem Blick sollte es nicht bleiben, denn wir kamen in den Genuss, die Berge Binevagh und Slemish aus der Nähe zu betrachten. Hier soll der Sage nach übrigens im 5. Jahrhundert St. Patrick als Sklave Vieh gehütet haben. Ob das wohl auch der Grund für das Feiern des St. Patrick‘s Day ist?

Küstenlandschaft
Einfach grandios!
Einfach grandios!

Für die Fanatiker unter uns, die der Fernsehserie „Game of Thrones“ verfallen sind, hatte unser Reiseleiter ein Ass im Ärmel: den Besuch diverser Drehorte, die an der Causeway Coastal Route gelegen sind! Darunter auch die Dark Hedges und Cushendun Caves. Faszinierend, auch wenn man die Serie nur gelegentlich verfolgt.

Abends beim Essen unterhielten wir uns über die geschichtlichen Aspekte des mystischen Landes, denn diese sind wahrlich faszinierend. Legenden und Sagen, die wir mal gehört hatten, flogen von der einen Seite des Tisches zur anderen. Gebannt lauschten wir den anderen und gaben selbst unsere besten Geschichten preis. So erfuhren wir auch von den vielen Schmugglergeschichten, die sich um die Mourne Mountains drehen. Diese hohen Gipfel sollten wir schon am nächsten Tag näher kennenlernen.

 

Mein Highlight: Die Carrick-a-Rede-Hängebrücke

Carrick-a-Rede Hängebrücke
Carrick-a-Rede Hängebrücke

Mein persönliches Highlight dieser Reise neben der Faszination der Natur war ein Übergang auf der Carrick-a-Rede-Hängebrücke. Diese baumelt nämlich auf beeindruckender Höhe über dem klar blauen Wasser und gab mir das Gefühl, völlig frei zu sein. Von dort oben schoss ich viele Bilder, die jetzt an meiner Fotowand hängen. Der grandiose Ausblick erinnert mich jeden Tag an eine tolle Zeit, in der ich mich so frei fühlte wie noch nie, und dass ich endlich meine große Liebe entdeckt habe: Irland!

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, was ich erlebt habe, sollte seinen Wanderrucksack packen und sich auf den Weg machen! Sobald Du in der irischen Natur angekommen bist, wirst Du es verstehen. Übrigens kann man dort auch prima Rad fahren! Inspirieren lassen kannst Du Dich hier.
Eure Maj-Britt

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