Ozeane versinken im Plastikmüll

Ob es das Bild eines verendeten Wals ist – der allem Anschein nach fast 30 Kilogramm Müll in Magen und Darm nicht mehr verdauen konnte – oder die Nachricht, dass Plastikstrohhalme in Zukunft verboten werden sollen, um die Abfälle im Meer zu reduzieren: Das Thema „Plastikmüll“ ist in aller Munde.

Die Ursachen, weshalb die Meere oft als Plastik-Müllkippe bezeichnet werden, sind  vielfältig. Neben Plastik aus der Schifffahrt oder der Fischerei, werden zusätzlich noch Unmengen an Plastik von Land aus über Flüsse in die Meere geleitet. Das hängt vor allem mit der massenhaften Verbreitung von Einwegplastik, sowie der fehlenden Struktur zum Sammeln und zur weiteren Verarbeitung von Abfällen, zusammen. Schnell kommt man bei der Ursachenforschung allerdings auch auf das Thema Tourismus. Deshalb weisen wir schon vor Reiseantritt auf die Müllproblematik hin und stehen zudem in ständigem Austausch mit unserem Partner WWF.

Was man selbst tun kann, ist zuallererst die Verwendung von Plastik zu vermeiden.

Dazu zählen Plastikverpackungen, Plastiktüten und andere Wegwerfartikel, sowie Kosmetika mit Mikroplastikpartikeln, zu vermeiden. Dies ist vor allem in Entwicklungsländern wichtig, wo die Mülltrennung meist nicht so ausgeprägt ist. Wenn man dann doch herkömmliche Kosmetikartikel wie Sonnencreme, Duschgel etc. mit in den Urlaub nimmt, empfehlen wir auf jeden Fall die leeren Flaschen wieder mit nach Deutschland zu nehmen. Hier können sie besser entsorgt werden  und landen aufgrund fehlender Müllentsorgung nicht in der Natur.

Projektarbeit

Weiterhin gibt es hilfreiche Projekte die sich an vielen unterschiedlichen Orten und Städten dieser Welt mit der Beseitigung von Müll aus der Landschaft beteiligen. Auch Wikinger Reisen arbeitet weltweit mit lokalen Partnern zusammen, die ein besonderes Interesse daran haben, dass „ihre“ Urlaubsregion sauber bleibt. Dazu gehört auch „Trash Hero Thailand“, über die wir auf diesem Blog schon einmal berichtet haben. Den Artikel findet ihr HIER.

Zudem haben wir im letzten Jahr das Ostseebüro des WWF besucht, um uns genauer über das Projekt „Geisternetze in der Ostsee“ zu informieren und auch mit anzupacken. Hier geht es darum, verloren gegangene Fischereinetze in der Ostsee zu lokalisieren und zu bergen, damit weniger Tiere darin verenden und gleichzeitig den Meeresmüll zu verringern. Mehr darüber erfahrt ihr HIER.

Weitere Informationen über das Thema Plastikmüll findet ihr auch auf der WWF-Webseite.

Einer Sache könnt ihr euch sicher sein: in unseren Köpfen schlummern eine Menge Ideen wie wir die Vermeidung von Plastikmüll weiter vorantreiben können, denn es geht schließlich um unsere wunderschöne Erde, die wir unseren Nachkommen in intaktem Zustand überlassen wollen. In naher Zukunft hört ihr mehr zu diesem Thema von uns 🙂

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