Radeln in aller Welt – Welcher Reise-Typ bist du?

Als stolze Drahteselbesitzerin und Motorenverweigerin frage ich mich das auch öfters: Was für ein Radlertyp wäre ich eigentlich im Urlaub? Hand aufs Herz – ich persönlich habe noch nie einen echten Radurlaub mitgemacht. Klar, Wochenendausflüge nach Holland vielleicht, aber so richtig lange in einem fremden Land radeln gehen? Leider noch nicht. Das sollte sich ändern! Aber zuerst gilt es herauszufinden, was ich eigentlich erwarte. Kennst du das auch? Was erwartest du von deiner Radreise – welcher Radlertyp bist du?

 

Tsondab Valley in Namibia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du stehst auf Sand in den Haaren und Löwentatzen neben deinen Radspuren? Herzlichen Glückwünsch: Schwing dich auf dein Mountainbike und entdecke Namibia.

Am liebsten radelst du mit robusten Rädern auf herausfordernden Wegen. Fahrradunfreundliche Landschaften? Kennst du nicht! Dich interessiert der kleine Funken Abenteuer, der deinen Radurlaub ausmacht. Wüste hier, Wüste da – du siehst nur die Zebraherde, die im glühend heißen Mittagslicht auf dich zutrabt. Als Individualist suchst du nämlich das Besondere in deinen Reisen. Normal kann ja wohl jeder!

Malerischer Nyhavn in Copenhagen © Oleksiy Mark / Fotolia.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du umgibst dich gerne mit Gleichgesinnten und Stadtverkehr bringt dich so leicht nicht aus der Ruhe? Dann solltest du zumindest einmal im Leben die Radlerstadt Kopenhagen besucht haben.

Spektakuläre Landschaften und übertriebener Geschwindigkeitsrausch sind jetzt nicht unbedingt deins. Was du am Radfahren schätzt, ist es in den schönsten Städten Europas, versteckte Winkel zu entdecken. Nicht in irgendeinem Doppeldeckerbus neben gesichtslosen Touristen über die Straßen der Stadt schweben, sondern mit deinem Drahtesel eintauchen in das bunte Treiben. Wenn du verreist möchtest du in einem kleinen Café in irgendeiner Gasse eine nette Unterhaltung mit dem Kellner führen. Du bist neugierig, wie man hier lebt, du möchtest nicht nur als Besucher gehen, sondern als Freund.

Radfahren in der Mongolei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du testest gerne deine Grenzen, dein Reiseziel sollte jedoch keine haben? Dann bist du in der schier endlos weiten Steppe der Mongolei richtig aufgehoben – Wettfahrten mit halbwilden Mongolenponys inklusive.

In deinem Leben geht es vor allem um eins: Höher, schneller, weiter – du liebst es zu sehen, dass du alles schaffen kannst und dass sich dir immer wieder neue Türen öffnen. Jede Erfahrung macht dich stärker für eine neue. Aus diesem Grund würde es dich auch langweilen über asphaltierte Straßen zu fahren und in Hotelzimmern zu übernachten. Du brauchst außergewöhnliche Erlebnisse, die dir das Gefühl geben die Natur und Kultur mit allen Sinnen aufzusaugen. Ich bin mir sicher: Im Terelj-Nationalpark trägt eine Jurte bereits deinen Namen.

Stilvolles Fahrrad in Havanna

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du fährst am Liebsten freihändig, weil du in der einen Hand einen karibischen Cocktail balancierst und in der anderen die kubanische Zigarre qualmt? Kuba ist dein Sehnsuchtsort.

„The good life“ ist es was du dir unter Urlaub vorstellst. Den klaren Küstenwind um deine Nase wehen lassen, während dir die Sonne sanft die Haut bräunt. Das Auge erwärmt sich währenddessen am nostalgischen Farbspiel vorbeifahrender Oldtimer und durch Streetart verschönte Stadtmauern. Reisen bedeutet für dich den Alltag hinter dir lassen und eintauchen in eine andere Welt. Gerne auch in eine andere Zeit – denn in Kuba ist diese bisher definitiv stehen geblieben.

Rumänischer Schäfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hupende Taxifahrer gehen dir so richtig auf den Geist, aber von einer blökende Herde Schafe lässt du dir gerne ein paar Minuten die Straße blockieren? Das märchenhafte Transsilvanien spendet dir Heimatgefühle.

Beim Reisen und Radfahren muss es doch irgendwie ähnlich laufen. Du willst vor allem eins: deine Ruhe! Am liebsten unternimmst du Radtouren durch verschlafene Dörfer oder auf einsamen Landstraßen. Zur Besinnung kommen und den Kopf frei kriegen steht für dich an erster Stelle. Die nette Omi, die in traditioneller Tracht in ihrem Hof steht, winkt dir kurz lächelnd zu, bevor sie den Hühnern zu ihren Füßen ein bisschen Brot zuwirft. Der nette Bauer bietet dir an dich für einen Moment von seinem Pferdekarren ziehen zu lassen, bevor du wieder selbst in die Pedale trittst. Aufsitzen – abschalten!

 

Und? Was für ein Typ bist du?

Eure Marei

 

 

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