Reisebericht – Natur und Kultur rund um Palma de Mallorca

Impression von der Wanderung an der Cala Pí
Impression von der Wanderung an der Cala Pí

„Du warst noch nie auf Mallorca?“ Das habe ich von Freunden und Kollegen schon oft gehört und wollte mir nun endlich auch einmal selbst ein Bild von der Insel machen. Die Palette an Vorurteilen ist ja vielfältig und so war ich sehr gespannt, wie mir die größte der Balearen wohl gefallen würde. Ich habe mir die Reise „Kulturwandern rund um Palma de Mallorca“ ausgesucht, um die Insel kennenzulernen.

Am Tag unserer Anreise, dem 20.04.13 war es in Dortmund mit gerade einmal 5 °C grau und bewölkt. Da waren die Sonne und die angenehme Wärme bei der Ankunft in Palma direkt eine Wohltat und es zeigte sich: Mallorca im Frühling ist eine Wucht.

Sierra de na Burgesa
Sierra de na Burgesa

Auf unseren Wanderungen begleiteten uns fantastische Ausblicke auf das tiefblaue Meer, in die Bergwelten der Serra de na Burgesa und der Tramuntana und vor allem vielfältige Schattierungen von frischem Grün und unzählige Blüten. Zistrosen, Rosmarin, Erdbeerbäume und einige kleine Orchideen sind nur ein paar der vielfältigen Arten der mallorquinischen Flora, denen wir unterwegs begegneten. In Sóller empfing uns bereits der fruchtige Duft von Orangen. Die Wanderungen ließen sich gut bewältigen und Barbara Bettenwort, unsere Reiseleiterin, hat uns für die Wanderpausen immer wieder an aussichtsreiche Plätze geführt. Wieder im Hotel konnte man im Jacuzzi die angestrengten Muskeln pflegen.

 

Natur & Kultur auf Mallorca

Zistrose
Zistrose

Die Kultur kam ebenfalls nicht zu kurz. Von der steinzeitlichen Talayot-Siedlung bis hin zu moderner Kunst kann man hier alles erleben. So beschäftigten sich die meisten von uns auch am fakultativen Tag mit dem Thema Kultur. Wir besuchten die Fundació Pilar i Joan Miró, wo man einen schönen Einblick in das Schaffen des zeitgenössischen Künstlers bekommt.

Reiseleiterin Barbara Bettenwort
Reiseleiterin Barbara Bettenwort

Das quirlige Zentrum Palmas ist wirklich sehenswert. Von unserem Hotel aus ist der Hafen sowie die Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen schnell und einfach zu Fuß zu erreichen. Alternativ kann man ganz bequem auch den Bus nehmen und ist in wenigen Minuten mitten drin. Esteban, unser mallorquinischer Stadtführer, zeigte uns in lockerer Atmosphäre die schönsten Ecken Palmas und brachte uns mit seinen Anekdoten immer wieder zum Lachen. Unbedingt probieren: Ensaimada con chocolate, ein mallorquinisches Gebäck, das man in heiße Schokolade tunkt!

Unsere Gruppe war eine bunte Mischung von jung bis reifer aus allen Ecken Deutschlands. Wir hatten eine Menge Spaß auf den Wanderungen und bei den Besichtigungen. Barbara, unsere sympathische Reiseleiterin, schaffte es immer wieder, uns für die mallorquinischen Landschaften und Kultur zu begeistern.

Hotel Armadams

Im Hotel Armadams wurden wir ebenfalls liebevoll umsorgt. Bereits am Morgen erwartete uns ein reichhaltiges und vielfältiges Schlemmerfrühstücksbüfett. Von einfachem Toast bis hin zu spanischem Omelette gab es alles, was das Herz begehrt. Genauso ging es dann am Abend nach unserer Rückkehr ins Hotel weiter. Auf uns wartete ein vielfältiges Büfett – exklusiv für uns Wikinger. Und dann war da noch der Bäcker um die Ecke. Hier konnten wir uns morgens mit frisch zubereiteten mallorquinischen Köstlichkeiten wie Cocarroi, Empanadas oder frisch belegten Bocadillos als Stärkung für die Wanderungen eindecken.

Judasbaum
Judasbaum
Die Reise ist eine gelungene Mischung aus Natur und Kultur mit leichten Wanderungen in einigen der schönsten Ecken Mallorcas. Sie ist ideal um die Insel kennenzulernen und macht Lust auf mehr. Für mich war es definitiv nicht die letzte Reise nach Mallorca und wie sieht es mit euch aus? Schon im Inselfieber?
Viele Grüße, Magdalena Peternek

2 Kommentare zu „Reisebericht – Natur und Kultur rund um Palma de Mallorca“

  1. wau auf der Suche nach einem Urlaub habe ich diese tolle Webseite gefunden und muss sagen, dass ich diese Insel auch so in Erinnerung hatte. Meinem Mann muss ich diese Seite zeigen, damit er die Schönheit des Landes sehen kann.

Was meinst du dazu?