Reiselektüre: Kenia, Chile und Oberbayern

Kenia

Rote Sonne, schwarzes Land (Barbara Wood): Der Roman über Kenia ist mittlerweile schon ein Klassiker und viel gelesen. Er beleuchtet anhand seiner Protagonisten die Beziehungen und Verhältnisse zwischen Afrikanern und Kolonialherren. Für eine Reise nach Ostafrika hält man damit nicht nur eine spannende Reiselektüre in der Hand. Man bekommt auch viele Informationen über Kultur und Geschichte Kenias vermittelt – und wird viele Szenen aus dem Buch auf der Reise wieder erkennen.

Chile

Das Geisterhaus (Isabel Allende): Eine Familiensaga über mehrere Generationen erzählt nebenbei die Geschichte Chiles und seinen Weg in die Pinochet-Diktatur. Die fantastischen Figuren des Romans scheinen gleichzeitig so lebensecht, dass man von diesem Roman ganz in seinen Bann gezogen wird. Das chilenische Leben zwischen Hazienda und Großstadt, Diktatur und Sozialismus steht beispielhaft für die Verhältnisse im postkolonialen Lateinamerika. Der Roman führt den Leser unterhaltsam zu einem besseren Verständnis der bereisten Länder.

Oberbayern

König Ludwig II hatte einen Vogel (Heinz Gebhardt): In munteren, spannenden oder traurigen Episoden schildert der Autor das Leben Ludwigs II von Bayern. Der Märchenkönig wurde trotz seiner weltberühmten Bauwerke wie Schloss Neuschwanstein zur tragischen Figur. In dieser sehr unterhaltsamen Biografie erfährt der Leser die Gründe dafür, und er bekommt nebenbei einen Einblick in die Zeitgeschichte des Bayerischen Königreiches auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert. Dem Märchenkönig begegnen Sie z.B. auf den Wikinger-Reisen nach Oberammergau.

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