Sauberes Wasser für Indianerstämme in Brasilien

Die Idee der Nachhaltigkeit fußt auf drei Säulen: Soziales, Ökologie und Ökonomie. Die Georg Kraus Stiftung, die 20% der Firmenanteile von Wikinger hält, setzt diese Idee im Regenwaldgebiet des Mato Grosso in Brasilien um: Die Stiftung realisiert ein Brunnenprojekt für Indianerstämme in der Region, die dadurch Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Dieses Trinkwasser ist eine Grundvoraussetzung für das Leben in den Dörfern. Ohne Trinkwasser müssten die Indianer ihre Dörfer verlassen und landeten zwangsläufig in den Slums der Großstädte. Durch die Ansiedlungen im Regenwald ist es Spekulanten nicht erlaubt, den Wald abzuholzen, um z. B. für ein oder zwei Jahre das Gebiet mit Sojabohnen zu bepflanzen und dann verkarsten zu lassen. Nach dem Gesetz darf nicht gerodet werden, solange dort indianische Bevölkerung lebt. Somit schützt der Brunnenbau im Matto Grosso den Regenwald vor Abholzung, ermöglicht den Eingeborenen ein auskömmliches Leben in ihrer angestammten Umgebung und bewahrt sie vor dem sozialen Niedergang in den Großstadtslums.

Mehr über die Georg Kraus Stiftung erfahren Sie unter www.georg-kraus-stiftung.de.

Christian Schröder

2 Kommentare zu „Sauberes Wasser für Indianerstämme in Brasilien“

  1. Ich finde es vor allem toll, dass bei der Georg Kraus Stiftung meine Spende zu 100 % ankommt! Bei den meisten Wohltätigkeitsorganisationen fliesst ein Großteil der Spende erstmal in den Verwaltungsapparat!! Darauf sollte man immer achten.

  2. Zu Dagmar: Stimmt genau.
    Ein großes Problem ist vor allem die staatliche Entwicklungshilfe mit zur Zeit mehr als 30 Organisationen. Da geht für die Bürokratie und Gehälter jede Menge Spendengelder drauf. Bei der Georg Kraus Stiftung werden die vergleichsweise geringen Kosten für Organisatorisches vom Stiftungsvermögen gezahlt. Die Spenden gehen ohen Abzüge in die Projekte.

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