Schneeschuhwandern

Der Winter hat uns mit Schnee und Sonne in den mittleren Breiten Deutschlands noch nicht so sehr verwöhnt in diesem Jahr. Aber in den Alpen sieht es momentan gar nicht so schlecht aus.

Im Januar und Februar stehen einige Schneeschuh- und Winterwanderreisen auf meinem Plan. Wie jedes Jahr schaue ich nicht nur in die Wetterberichte, sondern sehe mir auch die Übertragungen der Webcams im Internet an. Und da hat sich das Bild vom Graubraun des Dezembers fast überall in den Alpen zu Schneeweiß gewandelt.

Schneeschuhwanderungen sind überall möglich

Auch, wenn die Schneehöhen noch nicht in allen Regionen zum Skifahren bis ins Tal reichen, sind Schneeschuhwanderungen überall möglich. Der Vorteil an diesen Geräten ist ihre Vielseitigkeit und ihr geringes Gewicht. So kann der Wanderer auf Schusters Rappen die talnahen Höhenmeter bewältigen, und an der Schneegrenze auf die Schneeschuhe umsteigen.

Da man auf Schneeschuhtouren die Sportgeräte immer auch mal vorübergehend trägt, sollte der Rucksack darauf ausgerichtet sein. Bestenfalls ist er mit Schnallen und Riemen so versorgt, dass die „Tennisschläger“ damit gut transportiert werden können.

Bei einer anderen Methode klickt man die Bindungen der beiden Schneeschuhe so zusammen, dass sie über den Rucksack gehängt werden können, und zwar an der Stelle, wo die Tragriemen oben am Rucksack ansetzen. Beide Varianten funktionieren aber nicht mit kleinen leichten Stadtrucksäcken, da die Schneeschuhe dann auch bei der zweiten Methode einfach über den Rucksack hinweg rutschen.

Ein größerer Rucksack ist nötig!

Ein weiteres Argument für einen etwas größeren Rucksack als im Sommer ist die Menge an Kleidung, die im Winter zum Einsatz kommt. Wer schon mal in der Sonne mit Schneeschuhen aufgestiegen ist weiß, dass dem Wanderer dabei auch im T-Shirt noch warm genug sein kann.

Spätestens im nächsten Schatten wird es dann aber kalt, und dann sollte der Rucksack genügend warme Kleidung anbieten. Da diese im Winter ziemlich voluminös ist, wird der City-Rucksack schnell zu klein.

Wichtig für den Winterurlaub: Sonnenbrille!

Ein Utensil, das dem Reisenden beim Packen für den Winterurlaub vielleicht nicht als erstes einfällt, ist eine gute Sonnenbrille. Trotzdem ist sie gerade für den Schnee ausgesprochen wichtig. Die Sonne steht im Winter flach und scheint dem Wanderer damit viel direkter in die Augen als im Sommer. Außerdem reflektiert der Schnee enorm. Aus dem gleichen Grund sollte man im Winter eine besonders starke Sonnencreme benutzen, auch, weil die Haut der meisten Mitteleuropäer im Winter keine Sonne gewohnt und daher besonders sonnenempfindlich ist.

Weitere Tipps für die Ausrüstung bei Schneeschuhtouren finden sich unter TrekkingGuide.de: Schneeschuh-Wandern.

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