Südafrika Radreise – ein Reisetagebuch Teil 7

Tag 14: Eigentlich stand heute eine ca. 40 km lange Radtour über den Bloukrans-Pass auf dem Programm. Der Pass war aber aufgrund von Erdrutschen gesperrt und somit nicht befahrbar. Deshalb machten wir eine 20 km lange Alternativstrecke und radelten hauptsächlich bergab und gerade aus durch Farmland. Das erste Stück führte über Schotterstrasse, danach war unser Weg asphaltiert. Am Ende der Tour verabschiedeten wir uns von unseren Rädern, da es unsere letzte Radtour war. Der Bus fuhr uns zu unserer nächsten, traumhaften Unterkunft im Tsitsikamma-Nationalpark. Wir waren in Hütten/Chalets im Storm River Camp untergebracht, das direkt an der Küste lag. Einfach traumhaft. Eine kleine Wanderung brachte uns zu einer Hängebrücke über die Flussmündung des Storm Rivers. Tolles Fotomotiv! Leider war das Restaurant vom Camp am Freitag zuvor abgebrannt. Deshalb fuhren wir in den nächsten Ort zum Essen.

Tag 15: Nach unserem leckeren Frühstück, das unser Reiseleiter Dominic für uns auf der Terrasse seines Chalets zubereitete,  konnten wir Delfine im Meer beobachten. Anschließend brachte uns unser Busfahrer Shawn in etwa 3 Stunden zum Addo-Elephant-NP. Auf dem Weg durch den Park zu unserem Camp konnten wir bereits riesige Elefantenherden, ein paar Büffel, Zebras und Warzenschweine beobachten, die sich bei fast 40 Grad an den Wasserstellen tummelten. Wow, was ein Erlebnis! Kein Wunder,  dass wir alle beim Abendessen das WLAN des Camp-Restaurants nutzen um den Lieben zu Hause die beeindruckenden Begegnungen des Tages zu schildern und mit Bildern zu untermalen. Da am nächsten Morgen um 5 Uhr der Wecker klingeln sollte, um früh zum Game Drive aufzubrechen, ging die ganze Gruppe zeitig schlafen. Das wollte niemand verpassen. Wer weiß, vielleicht würden wir ja die Big Five sehen?

Tag 16: Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Gleich am ersten Wasserloch sahen wir 2 Löwen. Außerdem konnten wir bei unserer 3-stündiger Pirschfahrt Warzenschweine, Perlhühner, Schildkröten, Mongoos, Hasen, Schakale, Kudus und Büffel beobachten. Anschließend hat Dominic uns ein wunderbares Frühstück auf der Terasse seines Chalets gezaubert. Nachmittags ging es erneut auf Safari durch den Nationalpark, die Eindrücke des Vortages und des Morgens waren aber nicht mehr zu toppen. Trotzdem habe ich mich am Nachmittag über die an meiner Terrasse meines Chalets vorbeilaufenden Kudu-Weibchen und Warzenschweine gefreut. Auch war etwas weiter weg eine kleine Elefantenherde zu sehen. Was für ein wundervoller Abschluss unserer Reise!

Eure Raphaela

 

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