Suedafrika

Hallo,

nun ist die erste Haelfte der Reise in Suedafrika bereits vorbei. Und ich komme endlich dazu diese Erlebnisse in Worte zu fassen, auch wenn es schwer faellt fuer diese Zeit die richtigen Worte zu finden. Ich versuche es einfach mal…

Die Landung nach dem Hinflug war eine reife und endlich entstiegen wir dem lustigen Flieger der Emirates und Birgit, unsere Reiseleiterin, erwartete uns bereits. Neun verschlafene Gestalten erklommen auch sogleich den Kleinbus der vor dem Flughafen in Johannesburg auf uns wartete und ab ging die wilde Fahrt Richtung Sueden. Dies ist eine Wanderreise, da halten wir uns mit Staedten gar nicht gross auf sondern suchen das, weswegen wir hier sind: Natur pur! Und davon hatten wir in den vergangenen Tagen mehr als genug zu sehen bekommen.
Der erste Halt war auch gleich unser Hotel am Rande der Drakensberge im Gloden Gate Nationapark. Das Auto entluden wir und checkten ein. Ankommen war angesagt nach der sehr langen Anreise. So bezogen wir unsere Zimmer und das Abendessen war der erste wirklich wichtige Programmpunkt dieser Tour.
Natuerlich gab es zunaechst eine kleine Vorstellung der Route und einen ausfuehrlichen Ausblick auf die kommenden Tage. Dann stellten wir uns einander vor um uns besser kennenzulernen, so wie das bei einer Wikinger Reise eben der Fall ist.
Der kommende Tag, so Birgit, haelt auch direkt ein Highlight fuer uns bereit, eine 6 stuendige Wanderung in den Drakensbergen zu einem beruehmten Aussichtspunkt, dem Amphietheater. Und Birgit sollte Recht behalten. Ein sensationeller Auftakt war diese Wanderung am Folgetag, Dramtaischer haette die Tour nicht beginnen koennen. Durch dichten Nebel steuerte Koos, unser Fahrer, den IVECO Kleinbus und hielt an einem einsamen Wanderparkplatz an. Von hier aus wanderten wir los und ueber Kettenleitern durchstiegen wir den Nebel und gelangten auf ein sonnenbeschienenes Plateau in 3000 m Hoehe.

Sentinel - Amphietheater im Golden Gate NP
Sentinel – Amphietheater im Golden Gate NP

Die Aussicht auf das umliegende Land und das Bergpanorama waren wiklich berauschend und wir haben uns die Augen wundgespaeht und die Finger taubgeknipst, einfach herrlich. Und genau so sollte es weitergehen…

 

Der naechste Tag war ein reiner Transfer- oder Fahrtag, es ging in Richtung Sueden um ein sogenanntes Private Game Resort aufzusuchen. 10.000 Hektar Land haben die eingezaeunt und auf vier Pirschfahrten bekamen wir in den naechsten 2 Tagen so ziemlich alles vor die Linse, was fotogen ist und durch die Savanne flitzt. Nur die Loewen, die hatten sich so gut versteckt, dass wir sie nicht zu Gesicht bekamen, aber das machte uns nichts aus. In dem Springbok Safari Park wurden wir in wahren Luxuszelten untergebracht und wir fuehlten uns direkt „Out of Africa“. Bianca, eine Rangerin, arrangierte Alles perfekt und steuerte den Jeep durch das Gelaende. Nashoerner, Giraffen, Antilopen ohne Ende, Zebras und ihre Freunde, die Gnus, Elefanten, Bueffel, Webervoegel und unzaehlige andere Wildtiere gab es zu bestaunen. Das Resort ist so gross, dass es ueberhaupt nicht auffiel, das wir uns auf einem abgetrennten Gelaende befanden.
Grossartig war der Besuch einer Gepard Aufzuchtstation die sich dem Erhalt der Art und der Auswilderung dieser tollen Raubkatzen widmet. Uns wurde eine Menge an Informationen gegeben und wir erhielten so einen interessanten Einblick in das Leben und die Besonderheiten dieser gefaehrdteten Katzenart. Und, dass ist der Hammer ueberhaupt, mit einigen Geparden Spielen und Kuscheln und Fotos schiessen bis der Akku rauchte. Die schnurren wie Hauskatzen nur zweimal so tief und dreimal so laut. Ein ganz tolles Erlebnis.

Aug in Aug mit einem Gepard in Suedafrika
Aug in Aug mit einem Gepard in Suedafrika

Nach zwei Tagen Safari erfolgte der Aufbruch in aller Herrgottsfruehe um an die Wildcoast zu gelangen. Das Wandererlebnis pur fuer die kommenden drei Tage. Die Wildcoast heisst nicht nur so sondern sie ist es auch. Fuer den gemeinen Touristen eher unzugaenglich da dieser Kuestenabschnitt zwischen Durban und East London  sehr abseits gelegen und nur schwer zugaenglich ist. Aber von diesem Abenteuer werde ich Euch ein anderes Mal erzaehlen.

Viele Gruesse aus dem umwerfenden Suedafrika!
Patrick Kleinkorres

Kommentare

  1. Hallo Patrick, wie ging das Abenteuer in Südafrika weiter? Ich habe deinen humorvollen Bericht mit Spannung verfolgt, da ich diese Reise für das nächste Jahr ins Auge gefasst habe.
    Viele Grüße,
    Sabine

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