Tajikistan, das Trekkingparadies

Auf der Suche nach einer neuen Trekkingdestination? Kommt mit nach Tajikistan! 93% der Landesfläche ist Gebirge, 2/3 liegt oberhalb von 3000 m! Wahnsinn, oder? Und es gibt Gebirgszüge wie das Fangebirge, wo ein Prachtberg neben dem anderen in den Himmel ragt.

Die Städte haben immer noch den guten alten sowjetischen Charme zu bieten, so lassen wir sie schnell hinter uns. In den Dörfern ist man neugierig auf Besucher, schließlich gab es letztes Jahr ganze 3000 Touristen im Fangebirge.

Ich durfte sogar einen Blick in die Dorfschmiede hineinwerfen.

Kurz danach haben wir unsere erste Unterkunft erreicht – ein Alpinistenlager, noch von den Russen errichtet.

Genächtigt wird in einfachen Bungalows und in diesem Gebäude befindet sich das Restaurant.

Am nächsten Morgen ging es gleich zum ersten Pass, zum Chukarak Pass. Unterwegs sind wir an einem der unzähligen Bergseen vorbei gewandert.

Jedes Tal hat mindestens einen davon; an zwei von ihnen zelten wir. Wir verbringen also nur zwei Nächte im Zelt, die anderen erfolgen in festen Unterkünften.

Vom Chukarak Pass sieht man schon den Kulikalon See. Neben ihm liegt der Großmutters-Paradies-See. Großmutter hin oder her aber der See hat tatsächlich etwas vom Paradies…

Und die Esel waren perfekte Fotomodells 🙂

Wie man auf den Bildern sieht, sind die Fanberge sehr steil; kaum ein 4000- bzw. 5000-er lässt sich ohne Seil besteigen. Doch zwischen den schroffen Gipfeln gibt es reichlich Passübergänge, sodass man teilw. am Tag zwei Pässe zur Auswahl hat, um das nächste Camp zu erreichen.

In den Hochtälern, auf dem Hochalmen leben im Sommer Nomaden. Die freuen sich auf jeden Besuch, die Kinder laufen gleich vor die Linse.

Dann der nächste Pass: Alaudin Pass – hier treffen wir die einzigen Menschen während unseres 4-tägigen Treks.

Langer Abstieg zum Alaudin See aber was für Landschaften!

Am nächsten Morgen machen wir noch den Abstecher zum Mutnoe See, Wahnsinn…

Mit einem Picknick am Seeufer:

Die Reise gibt es nächstes Jahr im Trekkingkatalog als Kombination mit Usbekistan (Teile der Seidenstraße – Buchara und Samarkand – und die noch wenig bekannten Nuratu-Mountains). Eine tolle Mischung aus Berg- und Seidenstraßen-Erlebnis.

 

 

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