Entdeckung Südostasiens – Teil 1 Vietnam

Gerade noch im kalten Deutschland und nun schon in einer ganz anderen Welt. Am Montag ging es los. Von Frankfurt aus startete unser Flieger gen Saigon. Nachdem die Gruppe sich schon am Visumschalter am Flughafen gefunden hatte, wurden wir sehr nett von unserem Reiseleiter Joachim und dem lokalen Guide Quang empfangen. Unser Transferbus brachte uns in unser erstes Hotel in Saigon. Da ich vorher noch nie in Asien war, überwältigte mich auf dieser Fahrt einfach alles. Die ganzen leuchtenden Farben, der viele Kitsch und vor allem der rasante Straßenverkehr.

Nach einem kurzen Kennenlernen in einer vietnamesischen Bar, freuten wir uns alle auf etwas Schlaf und den nächsten aufregenden Tag im Mekong Delta.

Früh morgens ging es los. Auf dem Hinweg konnten wir den ersten Einblick in einen der zahlreichen Tempel bekommen. Anschließend wurden wir zum Bootsanleger gebracht und fieberten den kommenden Stunden entgegen. Die erste Bootsfahrt, die erste richtige Begegnung mit den Einheimischen, die erste Verkostung tropischer Früchte. Aber von vorn.

Herzliches Willkommen in Vietnam

Wir kamen also zu der ersten Insel im Mekong Delta. Nach einem kurzen Gehweg begrüßte uns eine einheimische Familie mit landestypischem Obst, Honigtee und etwas Gesang, um uns Willkommen zu heißen.

Begrüßung einer kleinen Einheimischen
Begrüßung einer kleinen Einheimischen

Unseren weiteren Weg über den mächtigen Mekong traten wir im Ruderboot an. Eine schaukelige, jedoch sehr spannende Erfahrung. Ruderboot auf dem MekongNun durften wir einen lokalen Markt kennenlernen. Die Düfte verschiedener Früchte und einer Menge verschiedener Gewürze haben uns empfangen.

Obstmarkt
Obstmarkt

Um unser erstes vietnamesisches Mittagessen einzunehmen, folgte schon unser nächstes Highlight: Eine Fahrt in der Pferdekutsche.

Fahrt in der Pferdekutsche
Fahrt in der Pferdekutsche

Unser erster richtiger Tag in Vietnam war also schon einmal voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Die ganz andere Lebensweise und Art der Vietnamesen ist sehr fazinierend.

Die Sehenswürdigkeiten Saigons

Am nächsten Tag durften wir noch die wichtigstens Sehenswürdigkeiten Saigons kennenlernen, unter anderem das Kriegsmuseum, den Präsidentenpalast und die größte und älteste Post. Nach diesem vormittäglichen Stadtrundgang ging es erneut zum Flughafen und der nächste Ort etwas weiter nördlich, Plei Ku, erwartete uns. Ein ganz anderer Charme begegnet uns hier. Da dieser Ort touristisch nicht sehr erschlossen ist, sind wir umso interessesanter für die hier lebenden Vietnamesen. Unsere erste Wanderung führte uns in ein vietnamesisches Dorf am Rande der Stadt. Dort hatten wir Begegnungen mit den Einheimischen, ihren Tieren und der beeidruckenden Pflanzen- und Plantagenwelt.

Blumenpracht während unserer Wanderung
Blumenpracht während unserer Wanderung

Nachmittags konnten wir dann die Stadt Plei Ku kennenlernen und unseren ersten vietnamesischen Kaffee probieren. Mein Fazit: Sehr stark, jedoch sehr aromatisch. Ein unvergessliches Panorama bot sich uns in einer Pagode mitten in Plei Ku. Anschließend ließen wir den Abend in einem Restaurant mit lokalem Charme ausklingen.

Sonnenuntergang an der Pagode
Sonnenuntergang an der Pagode
Nun ist unsere Zeit in Vietnam schon fast vorbei und wir freuen uns morgen die Grenze zu Kambodscha zu überqueren. An unseren Erlebnissen vor Ort lasse ich euch in den nächsten Tagen teilhaben.
Eure Alina

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