Trekking in Marokko: Hohe Atlas von Nord nach Süd

Plötzlich stehen wir vor dieser Wand. Hierdurch soll eine Trekking-Route gehen?? Nie im Leben. Neben uns stehen drei weitere Europäer und studieren ebenfalls die Wand. Mit Fernglas. Doch sie halten nach Kletterrouten Ausschau. Aber es muss hier noch einen Übergang ins nächste Tal geben…

Mit unserem lokalen Partner sind wir seit zwei Tagen im Hohen Atlas unterwegs und „basteln“ an einer spannenden Überschreitung des Hohen Atlas. Am ersten Tag wandern wir durch verschlafene Weiler, zum Einlaufen wunderbar. Und dann tauchen die Felswände auf, eine großartige Landschaft, als wäre man zum Alpenglühen im Rosengarten oder Latemar.

Am nächsten Morgen stößt ein einheimischer Bergführer dazu und ja… Der Übergang ins nächste Tal ist gleich da. Zwar ein wenig versteckt aber was für ein genialer Pfad!

Dieser führt zu den Felsen hoch, verschwindet in einer Spalte, in der – wie unser Guide lachend sagt – eine Berber-Leiter gebaut ist. Die sieht zwar abenteuerlich aus aber mit etwas Schwung und einmal Festhalten stehen wir oben drauf. Und hier beginnt ein fantastischer Ziegenpfad durch die Felsen…

Herrliche Ausblicke in die Ferne und in die gewaltige Wand…

Und die Wand scheint kein Ende zu haben, da lacht mein Herz 🙂

Irgendwann ist der Gipfel zu sehen und dann wechselt die Landschaft.

Am nächsten Tag sind wir in dieser bunten Hügellandschaft unterwegs – so stellte ich mir den Hohen Atlas vor: Breite, bunte Kuppen, der Blick schweift bis zum Horizont, genial.

Und wieder Szenenwechsel: Wir steigen in die Mgoun-Schlucht ein.

Hinter jedem Flussbogen erwartet uns eine andere Szenerie, grandiose Felsformationen stehen uns Spalier.

Irgendwann wir die Schlucht nur 2-3 m breit…

Vier Tage Trekking und jeder anders als der andere: Dorf-Trekking, Felswand-Trekking, Hügel-Trekking und am Ende Schluchten-Trekking, alles in einer Tour vereint. Wir arbeiten schon an der Reise, bald ist sie bei uns im Programm.

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar