Wanderreise Kapverden – Wanderparadiese im Atlantik

Mitte Oktober nahm ich an der geführten Wanderreise „Cabo Verde – Wanderparadiese im Atlantik“ auf die Kapverdischen Inseln teil. Ganz besonders reizte mich an dieser Reise, dass insgesamt vier Inseln besucht werden. Die Vorfreude wurde immer größer und dann ging es endlich los!

Am Flughafen in Frankfurt wurden ein Teil meiner Gruppe und ich bereits von unserem Reiseleiter in Empfang genommen. Die restlichen Gruppenteilnehmer, die nicht von Frankfurt aus flogen, trafen wir dann beim Umstieg in Lissabon.

Wanderreise Kapverden, ich komme!

Geführt wurde unsere Reise von Horst Kittelmann, der bereits seit mehr als 25 Jahren Wikinger-Reisen leitet. Er erzählte uns interessante Geschichten und begeisterte die ganze Gruppe mit seinem Wissen über Land und Leute. Auf den Inseln wurde Horst zusätzlich von örtlichen Guides unterstützt, die uns begeistert ihre Heimat zeigten.

Die ersten 3 Nächte verbrachten wir auf der Insel Santiago.

Nach einer kurzen Besichtigung der historischen Stadt Praia unternahmen wir eine kleine Wanderung durch das tropisch grüne Tal von Ribiera Grande zur Cidade Velha. Leider stand das Wetter nicht auf unserer Seite – es regnete. Aber auch ohne Sonnenschein hat uns die Wanderung gut gefallen und war auch geschichtlich interessant. Im Anschluss ging es weiter in Richtung Assomada, wo wir für die nächsten beiden Nächte untergebracht waren.

Auf 2 Wanderungen erkundeten wir die grüne Bergregion rund um Assomada. Eine der Wanderungen führte uns in die Serra Malagueta.

Am vierten Tag stand ein Inselwechsel an.

Mit dem Flugzeug ging es auf die Nachbarinsel Fogo. Hier unternahmen wir einen Rundgang durch den Ort, bevor wir am nächsten Morgen auf den Kraterkessel fuhren. Unsere heutige Wanderung brachte uns auf den Pico Pequeno, was für ein Erlebnis!

Unsere heutige Unterkunft war die Pension Casa Fernando in Chã das Caldeiras, umgeben von einer phänomenalen, vulkanischen Landschaft mit Lavafeldern. Die Unterkunft war sehr einfach eingerichtet. Durch den Vulkanausbruch 2014 mangelt es an Unterkunftsalternativen am Fuße des Pico do Fogo, aber die sensationelle Landschaft machte den kurzfristigen Komfortverzicht wieder wett. Auch die sehr freundliche Bewirtung durch den Eigentümer freute die ganze Gruppe.

Heute stand die Besteigung des Pico do Fogo auf dem Programm. Nicht alle, aber der Großteil der Gruppe nahm an der Besteigung teil und erfreute sich dieser sportlichen Herausforderung, auch wenn uns beim Abstieg erneut Regen überraschte, was aber nicht weiter schlimm war.

Am nächsten Tag wurde wegen starkem Nebel eine Alternativwanderung in Richtung Pico Pequeno angeboten, die uns erneut tolle Ausblicke auf die weite Vulkanlandschaft bot. Nach der Wanderung fuhren wir schließlich zurück nach São Filipe, wo wir nach den Strapazen auf dem Vulkan die Annehmlichkeiten der schönen Pension (heiße Dusche!) genossen.

Am frühen Morgen des achten Tages flogen wir via Praia auf die Insel São Vicente.

Da wir bereits mittags ankamen, kamen wir in den Genuss einer Bustour zu einem spektakulären Aussichtspunkt und anschließend zu einem Badestrand, wo wir den Nachmittag gemütlich ausklingen ließen.

Tags darauf nahmen wir die Fähre nach Santo Antão. Nach einem längeren Transfer durch die abwechslungsreiche Landschaft – mal tropisch, mal vom Vulkanismus geprägt – erreichten wir unser Ziel Ponta do Sol. Wir aßen bei einer Familie zu Mittag und machten eine 2,5-stündige Wanderung, die alle sehr begeisterte.

Am nächsten Tag unternahmen wir die – meiner Meinung nach – schönste Wanderung der ganzen Reise. Direkt von Ponta do Sol aus wanderten wir entlang der Steilküste nach Cruzinha da Garça. Wow, was für Ausblicke auf den tiefblauen Atlantik! Diesmal hatten wir auch Glück mit dem Wetter – es war strahlender Sonnenschein.

Leider mussten wir auch unsere Wanderung durch das grüne Paul-Tal regenbedingt abkürzen. Die Wanderung führte uns aber dennoch durch tropische Vegetation.

Die letzten beiden Nächte verbrachten wir nach einer Fährüberfahrt zurück nach São Vicente in einem schönen Hotel direkt an einem einsamen, breiten Sandstrand. Leider konnte man nicht Schwimmen gehen, der Wind war einfach zu stark. Dennoch war es ein entspannender Reiseabschluss.

Habt ihr Lust auf die Kapverdischen Inseln bekommen?
Hier geht’s zu meiner Reise.
Eure Diana

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