Wanderrouten auf die Zugspitze

Die Zugspitze ist Deutschlands höchster Berg und der Traum vieler Bergsteiger. Viele Routen führen hinauf, aber wirklich leicht ist keine von ihnen.
Der lange und luftige Jubiläumsgrat sowie der Aufstieg über das Brett und den Nordgletscher sind anspruchsvolle Klettereien. Auch der Klettersteig über das tiroler Schneekar bleibt erfahrenen Bergsteigern vorbehalten. Aber es gibt auch zwei Wanderrouten auf die Zugspitze, die von sicheren Bergwanderern zu bewältigen sind.

Wanderrouten

Die meisten Wanderer steigen von Garmisch-Partenkirchen durch die Partnachklamm und das Reintal auf. Die Reintalangerhütte und die weiter oben am Zugspitzplatt gelegene Knorrhütte bieten Unterkunft und Verpflegung.
Letztere ist auch von Ehrwald in Tirol über das Gatterl zu erreichen.

Von der Knorrhütte zum Gipfel

Zuerst zur Station Sonnalpin führt der Bergpfad von der Knorrhütte über das karge Zugspitzplatt. Von hier zum Gipfel ist ein langes undankbares Schotterfeld zu bewältigen. Das lockere Geröll kostet Kraft. Oberhalb davon geht es auf versichertem ausgesetzten Steig durch die Wand und über einen Grat zum Gipfel.
Wer dem Wetter nicht traut oder wer die anspruchsvolle Strecke ab Sonnalpin scheut, kann auch mit der Gondel zum Gipfel schweben.

Alternative zur Partnachklamm

Einen Nachteil hat die Wanderroute durch die Partnachklamm: Der Weg zwischen Klamm und Reintalangerhütte ist relativ langweilig. Bei der Wikinger Insider Reise startet die Wandergruppe daher durch das spektakuläre Höllental und erreicht die Reintalangerhütte auf spannenden schmalen Bergpfaden über das Kreuzeck.
Der Abstieg führt dann am vierten Tag durch das Gatterl nach Ehrwald. Von hier aus ist man per Zug schnell wieder in Garmisch.

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