Wikinger bäumt auf!

Im Jahr 2007 hatte der Orkan Kyrill katastrophale Folgen für die Forstbestände. In Deutschland fielen rund 37 Millionen Kubikmeter Holz dem Sturm zum Opfer.

Gerade für eine Stadt wie Hagen, die zu über 41% aus Wald besteht, bedeutete dieser Sturm eine wirtschaftliche und ökologische Katastrophe, ganz zu schweigen von den Einbußen in Sachen Lebensqualität.

Ein beeindruckendes Beispiel gelungener Wiederaufforstung ist die Aktion „Hagen bäumt auf“, die kurz nach Kyrill von Radio Hagen ins Leben gerufen worden ist. Die damals mit so viel Enthusiasmus gepflanzten Bäume, sind nun in Gefahr von Wildwuchs und Baumarten, die einen gesunden Wald schädigen, zerstört zu werden.

Gruppenfoto
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Auch die Wikinger-Azubis wollen ihren Teil dazu beitragen:

Letzten Donnerstag befreiten sie unter Anleitung des Hagener Forstbetriebes  fachgerecht einen Teil dieser Jungbäume vom Unkraut. Dominante Bäume wie Birken, die sich dort in hoher Zahl verbreitet hatten mussten reduziert werden um anderen Bäumen, wie Buchen eine Chance  zu geben  sich zu entfalten. So kann in Zukunft ein gesunder Mischwald entstehen.

2014 setzen wir das Projekt fort. Wir sponsern 2.500 Setzlinge. Unsere Azubis werden sie im kommenden Frühjahr im Hagener Stadtwald pflanzen.

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