Wunderding Wanderrucksack

Wunderding Wanderrucksack

Er ist dein treuer Begleiter auf jeder Wandertour – dein Wanderrucksack. Doch weißt du auch, was dein Rucksack so alles kann? Schau mal genauer hin. Ich verrate dir hier ein paar wichtige Funktionen, die dir das Wanderleben leichter machen.

 

Stauraum:  Fächer und Taschen

Ich wette mit dir, dass dein Rucksack mehr als nur ein großes Fach hat. Du meisten Rucksäcke bieten neben einem Hauptfach ein Deckelfach oder kleineres Fach, in dem du Kleinkram verstauen kannst. In diesem Fach verstaust du Dinge, auf die du schnell zugreifen möchtest. Ein Blick in den Innenraum des Rucksacks offenbart meist ein Reißverschluss- Fach, in dem du Wertsachen unterbringst. Das Stretch-Fach mit Gummibund unterteilt den Innenraum und dient als Trinkblasen-Fach oder zum Verstauen nasser Kleidung.

Zusätzlich findest du wahrscheinlich ebenso Seitentaschen, in die du z.B. deine Wanderkarte stecken kannst. Ein kleiner Tipp am Rande: wenn du in die Seitentaschen Getränkeflaschen steckst, dann achte darauf, dass das Gewicht auf beide Seiten verteilt ist. Wenn dein Rucksack viele kleine Taschen hat, kannst du dort gut kleine Gegenstände wie Taschenmesser, Stirnlampe oder Handschuhe unterbringen. Aber Achtung: viel Versteckmöglichkeiten bedeutet manchmal auch viel Suchen 😉

In Außenfächer verstaust du Dinge, die schnell greifbar sein müssen

Materialplatz: Laschen und Schlaufen

Eine Lasche hier, ein angenähtes Gummiband dort – was soll ich damit? Dank angenähter Laschen und Schlaufen kannst du sperriges Material außen an den Rucksack packen. Das Hauptfach und sein Inhalt bleiben damit von Dreck und scharfen Kanten verschont. Nutze die Schlaufen, um deine Wanderstöcke sicher am Rucksack zu befestigen. Das geht ganz einfach: Spitzen unten die Schlaufen stecken (Spitzen nach unten, damit du niemanden verletzt!), Schaft mit der oberen Schlaufe festschnallen.

Schlaufen für die Stockspitzen
Schlaufe zum Stöcke festschnallen

Je nach Rucksackart findest du außerdem Befestigungsmöglichkeiten für Skier, Schneeschuhe, Helm, Eispickel usw. Aber vorsicht: packe nicht zuviel Material außen hin, denn das verändert den Schwerpunkt und damit den Tragekomfort. Außerdem wirst du so leicht dazu verführt, mehr mitzunehmen als du wirklich benötigst.

 

Komfort: Gurte und Bänder

Der Hüftgurt. Er baumelt am Rucksack, hängt locker am Rucksack und wird oft gar nicht beachtet. Dabei kann der Hüftgurt den Tragekomfort erheblich verbessern. Vor allem bei schweren Trekkingrucksäcken lastet somit das meiste Gewicht auf dem Becken und nicht auf den Schultern. Bei allen Rucksäcken verleihen der Hüft- und Brustgurt in jedem Fall einen verbessert Sitz am Rücken. Der Rucksack bleibt stabil, wackelt nicht hin- und her und sitzt dank geschlossener, gespannter Riemen gut am Rücken. Vergiss nicht, deine Träger passend einzustellen, damit dir der Rucksack nicht zu arg auf die Schultern drückt. Wirf dabei gerne einen Blick in den Spiegel oder lasse dir von einem Wanderfreund helfen. Je nach Gewicht, musst du die Einstellungen von Wanderung zu Wanderung ändern. Probier ruhig hin und her, denn vielleicht findest du perfekte Einstellung nicht gleich auf Anhieb. Rücken und Schulter werden es dir danken 🙂

 

Dank der vielen Gurte und Bänder kannst du den Rucksack optimal anpassen

 

Selbsttest: Finden und Ausprobieren

Jeder Rucksack ist anders. Es gibt Rucksäcke für verschiedene Einsatzbereiche, die gleichzeitig unterschiedliche Funktionen mitbringen. Wenn du einen Wanderrucksack kaufst, denk daran, dass du eine Regenhülle mit einpackst, wenn dieser nicht schon im Rucksack inbegriffen ist. Und ansonsten: aufsetzen, beladen, im Laden umherlaufen und nicht von der Lieblingsfarbe verlocken lassen…

Dein Rucksack – deine Fantasie

Ich nutze meinen Rucksack zur Not als Wäscheleine. Und du? Geh‘ doch mal auf Entdeckungsjagd und verrate uns, welche nützlichen Funktionen du an deinem Rucksack noch entdecken kannst.

Frohes Rucksack-Tragen wünscht euch

Eure Jenni

Was meinst du dazu?